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Ost Vier Architekten, vier Wohnstile, ein Projekt
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Vier Architekten, vier Wohnstile, ein Projekt
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16:41 05.02.2015
Direkt an der Günther-Wagner-Allee entstehen acht Gebäude. Quelle: Benjamin Behrens
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In der ersten Stufe waren fünf internationale, 13 nationale und sechs hannoversche Architekturbüros aufgefordert, ein Grundkonzept für das Projekt zu entwerfen. In der zweiten Stufe sollte dann der Grundentwurf individuell mit Leben gefüllt werden. Zwölf der ursprünglich 24 Büros aus Hamburg, Prag, Kopenhagen, Graz, Aachen, Bremen und Hannover wurden ausgewählt. Vier individuelle Wohnstile sollten es werden – vier ausgewählte Büros realisieren nun gemeinsam das Wohnquartier im Pelikanviertel. Daher auch der offizielle Name des Projekts „Vier“. Zwei der Architekturfirmen stammen aus Hannover, die Architekten BKSP Grabau, Leiber, Obermann und Partner sowie das Büro Kellner, Schleich, Wunderling. Die beiden anderen Entwürfe stammen von der Firma Gruppeomp aus Bremen und von Ludes Generalplaner aus Berlin.

2013 war Baubeginn, circa 60 Millionen Euro investiert die Firma Gundlach in das Projekt. Es geht gut voran an der Günther-Wagner-Allee. „Sämtliche Häu­ser werden nach und nach bis zum Jahresende fertiggestellt“, sagt Frank Scharnowski, Marketingleiter bei Gundlach. Der Rohbau steht bereits bei allen. In drei der acht Gebäude finden sich Mietwohnungen, in den anderen Häusern werden die Wohnungen zum Kauf angeboten. „Die Hälfte der 66 Eigentumswohnungen ist bereits verkauft“, berichtet Scharnowski. In der Größe variieren sie zwischen 74 und 226 Quadratmetern und bieten ein bis fünf Zimmer. Auch mit dem Start der Vermietungen zeigt sich Marketingleiter Scharnowski zufrieden. Ein Drittel der 100 Mietwohnungen ist vergeben. Das Angebot reicht von 42 bis 171 Quadratmetern Wohnfläche mit ein bis fünf Zimmern.

Jede der Wohnungen wird individuell nach einem der vier Modelle gestaltet sein. Es gibt ungewöhnliche Raumaufteilungen mit loftartigen Grundrissen, Galerien, große Dachterrassen und Balkone. Andere Wohnungen weisen einen funktionalen Grundriss auf einer Ebene vor. Einbaumöbel, ebenerdige Duschen und breite Innentüren sorgen für Bewegungsfreiheit. Ein anderes Modell bietet eine Ausstattung mit nachwachsenden Rohstoffen wie Bambusparkett und ökologische Oberflächen wie Lehmputz, abgeschirmte Elektrokabel sind dort Standard. Möglich sind auch zusammenhängende Schlaf-Bad-Bereiche. Nicht alle Elemente finden sich in allen Wohnungen, Käufer haben individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Die ersten Übergaben an Mieter und Käufer finden im Juni dieses Jahres statt.

Benjamin Behrens

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