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Ost Pinkenburger Kreis will Bürgerhaus etablieren
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Pinkenburger Kreis will Bürgerhaus etablieren
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13:22 04.03.2010
Georg Fischer und Friedrich-Wilhelm Busse (v.l.) wollen aus dem alten Trafohäuschen ein Bürgerhaus machen. Quelle: Steiner

In der jüngsten Sitzung des Bezirksrats Buchholz-Kleefeld hat das Gremium einen Zuschuss von 40.000 Euro für den Erwerb eines Grundstücks an der Pinkenburger Straße bewilligt. Ratsherr Friedrich Wilhelm Busse (CDU), der zugleich Vorsitzender des Heimatvereins ist, bedankte sich bei allen Mitgliedern des Bezirksrats für die fraktionsübergreifende Unterstützung. „Das ist toll, dass in diesem Gremium wieder einmal alle an einem Strang ziehen“, sagte er.

Noch aber müssen einige Hürden überwunden werden. Denn insgesamt 90 000 Euro kostet das Grundstück, auf dem derzeit ein ehemaliges Transformatorenhaus der Stadtwerke steht. Im vergangenen Jahr hatte sich der Pinkenburger Kreis das Vorkaufsrecht gesichert, das jedoch Mitte 2014 ausläuft. Zusammen mit Spenden und dem bewilligten Geld des Bezirksrats hat der Verein jetzt 55 000 Euro zusammen, „ein solider Grundstock“, findet Busse. Jetzt gelte es, auch noch den restlichen Betrag aufzubringen.

Busse betont, dass das Trafohaus nicht zu einem bloßen Vereinsheim für den Pinkenburger Kreis, der immerhin 160 Mitglieder zählt, umgebaut werden soll. „Unser Bürgerhaus soll ein Treffpunkt für alle sein, Senioren- und Mutter-Kind-Gruppen, Künstler- und Bastler, aber auch für den Bezirksbürgermeister, um dort Sprechstunden geben zu können“, sagt Busse. Zudem könne er sich vorstellen, dort Kunstausstellungen oder kulturelle Veranstaltungen stattfinden zu lassen. Auch als Partyraum stünde das Haus für die Einwohner des Stadtteils nach Absp=rache zur Verfügung.

Bisher ist das künftige Bürgerhaus kein heimeliger Ort. Es besteht aus einem ungefähr vier Meter hohen Raum ohne Fenster und drei kleinen Kammern. Rechteckige Löcher im Boden geben den Blick in einen dunklen Keller frei. Doch Busse und Bezirksbürgermeister Georg Fischer, der sich ebenso wie Oberbürgermeister Stephan Weil für den neuen Stadtteiltreffpunkt einsetzt, haben sich schon ein Konzept für den Innenausbau überlegt. Die Grundfläche soll in einen rund 80 Quadratmeter umfassenden Veranstaltungsraum und ein 27 Quadratmeter großes Sitzungszimmer aufgeteilt werden. Moderne Sanitäranlagen und ein Foyer sehen die Pläne ebenfalls vor. Wie hoch die Umbaukosten sein werden, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Der Heimatbund Niedersachsen, dem der Pinkenburger Kreis angehört, und ein im Stadtviertel ansässiges Baugeschäft haben aber ihre tatkräftige Unterstützung zugesichert.

Jetzt hofft Busse auf die Solidarität der Bürger, um den Restbetrag von 35 000 Euro für den Kauf des Grundstücks rechtzeitig zusammen zu bekommen. Alle Spenden, so betont er, seien steuerlich absetzbar. Außerdem würden diejenigen, die jeden Monat per Dauerauftrag 25 Euro an den Pinkenburger Kreis überwiesen, später auf einer bronzenen Ehrentafel verewigt.

Von Andreas Schinkel

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