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Ost Rosenpavillon im Stadtpark angezündet
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Rosenpavillon im Stadtpark angezündet
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07:18 23.06.2010
Quelle: Christian Elsner

Der Rosenpavillon im Stadtpark ist in der Nacht zu Dienstag in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Die Polizei vermutet, dass Brandstifter am Werk waren. Am Tatort fanden die Ermittler ein Schreiben. „Der Inhalt deutet darauf hin, dass der oder die Täter aus der linken Szene stammen könnten“, sagte ein Polizeisprecher.

Ein politischer Hintergrund passt ins Bild: Im vergangenen Jahr versuchte ein 22-jähriger Mann, den Rosenpavillon mit zwei Brandsätzen zu entzünden. Der Plan schlug jedoch fehl; die Lunte erlosch, bevor das Feuer auf den Pavillon übergriff. Unmittelbar nach dem Anschlag bekannten sich damals Angehörige der linken Szene zu der Tat und behaupteten, es habe sich um eine Protestaktion gegen das unmittelbar bevorstehende Sommerbiwak der 1. Panzerdivision mit rund 6000 geladenen Gästen gehandelt. In diesem Jahr findet das Biwak am 7. August statt.

Ein Zeuge hatte den brennenden Pavillon in der Nacht zu Dienstag gegen 1.50 Uhr bemerkt. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Reetdach voll in Flammen, außerdem hatte das Feuer bereits Teile des angrenzenden Betriebshofes erfasst. Die Stadt schätzt den entstandenen Schaden auf rund 100.000 Euro. Der zerstörte Rosenpavillon ist Teil eines Ensembles, das für die Bundesgartenschau im Jahr 1951 errichtet wurde. „Der Pavillon ist denkmalgeschützt und wird wieder aufgebaut“, sagte ein Stadtsprecher. Die meterhohen, lodernden Flammen zogen auch die umstehenden Bäume in Mitleidenschaft.

Brandexperten der Kriminalpolizei untersuchten am Dienstag die verkohlten Überreste des Gebäudes. Bisher liegen keine konkreten Hinweise dazu vor, wie der oder die Täter den Pavillon in Brand setzten. Die Ermittler wollen ihre Untersuchungen am Mittwoch fortsetzen. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen. Hinweise nehmen die Beamten unter der Telefonnummer (05 11) 1 09 55 55 entgegen.

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