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Sperrung auf der A2 ist aufgehoben
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Verkehr fließt wieder Sperrung auf der A2 ist aufgehoben

Bei einem Unfall am Dienstag auf der A2 sind zwei Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Ein Fahrer verlor durch den Unfall beide Unterschenkel. Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen Bothfeld und Langenhagen in Richtung Dortmund bis Mittwoch früh voll gesperrt. In der Nacht musste die Fahrbahndecke erneuert werden.

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Seit dem Morgen rollt der Verkehr wieder auf der A2 bei Hannover.

Quelle: dpa

Bothfeld . Ein schwerer Verkehrsunfall mit vier beteiligten Lastwagen und einem Kleintransporter hat den Verkehr auf der Autobahn 2 zum Erliegen gebracht. Der Verkehr staute sich auf sieben Kilometern Länge, die Autobahn glich einem Trümmerfeld.

Zwischen den Abfahrten Bothfeld und Langenhagen blieben die Fahrbahnen in Richtung Ruhrgebiet die ganze Nacht lang komplett für den Autoverkehr gesperrt. Mitarbeiter einer Spezialfirma arbeiteten mit Hochdruck an der Sanierung. Weil Diesel ausgelaufen war, mussten die Fahrspuren auf einer Länge von etwa 400 Metern neu asphaltiert werden.

Bei dem schweren Unfall waren zwei Fernfahrer in ihren demolierten Führerhäusern eingeklemmt worden. Sie wurden schwer verletzt aus den Wracks ihrer Fahrzeuge befreit. Einer der beiden Eingeklemmten, der mutmaßliche Unfallverursacher, konnte erst gerettet werden, nachdem ihm vor Ort beide Füße amputiert worden waren. Erst dann kam er in eine Klinik, inzwischen ist er außer Lebensgefahr.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr waren am Dienstag kurz vor 8.30 Uhr alarmiert worden. Ersten Erkenntnissen zufolge war der 34-jährige Fahrer eines Sattelzuges zwischen den Anschlussstellen Bothfeld und Langenhagen in Richtung Dortmund aus noch ungeklärter Ursache ungebremst auf ein Stau-
 ende aufgefahren und hatte die anderen drei Lastwagen vor ihm ineinandergeschoben. Der Fahrer des Kleinlastwagens übersah anschließend offenbar die Unfallstelle und fuhr auf den Sattelzug des Unfallverursachers auf. Die Fahrerkabine eines der beteiligten Sattelzüge wurde durch die Wucht des Aufpralls abgerissen und auf die Seite gekippt.

Die Rettung des eingeklemmten Fahrers gestaltete sich äußerst schwierig. Mit einem Kran der Feuerwehr wurde die Kabine zunächst vorsichtig wieder aufgerichtet. Erst dann konnten die Notärzte und die übrigen Helfer dem Fernfahrer zu Hilfe kommen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn zur Behandlung in die Medizinische Hochschule.

Der Wagen des Unfallverursachers hatte sich einmal um die eigene Achse gedreht. Dabei wurde die Fahrerkabine ebenfalls vollständig zerstört und der 34-Jährige ebenfalls eingeklemmt. Der Fahrer des dritten Sattelzuges erlitt lediglich leichte Verletzungen. Unverletzt kamen der vierte Fernfahrer sowie der Fahrer des Kleintransporters davon. Die Feuerwehr war mit 37 Helfern, 16 Fahrzeugen und zwei Hubschraubern an der Unglücksstelle.

Ersten Schätzungen zufolge ist bei der Karambolage ein Schaden in Höhe von rund 210 000 Euro entstanden. An der Unfallstelle bildeten sich am Vormittag kilometerlange Staus.

Seit Mittwoch früh ist die Strecke zwischen den betroffenen Anschlussstellen in Richtung Dortmund wieder befahrbar.

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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