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Stadtbahnstation Aegidientorplatz erhält neue Rolltreppen

Stadtverkehr Stadtbahnstation Aegidientorplatz erhält neue Rolltreppen

Seit Anfang Juli läuft in der U-Bahn-Station Aegidientorplatz nur noch eine von zwei Rolltreppen, die die unterirdische Verteilerebene mit den beiden darunter gelegenen Bahnsteigebenen verbinden. Die zur Georgstraße und zur Prinzenstraße führende Rolltreppe wird ausgewechselt.

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Anfang September sollen die neuen Rolltreppen am Aegidientorplatz den Betrieb aufnehmen.

Hannover Mitte. Schon seit 2010 lässt die Eigentümerin der Stadtbahn-Tunnelanlagen, die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover, diverse Rolltreppen in hannoverschen U-Bahnhöfen auswechseln; das Land Niedersachsen fördert den Austausch im Zuge eines Konjunkturprogramms. Die Erneuerung im Stadtteil Mitte kostet etwa 250 000 Euro und soll Anfang September abgeschlossen sein, dann kann sie wieder benutzt werden. Voraussichtlich ab dem 5. September wird anschließend die zweite Rolltreppe in Richtung Hildesheimer Straße und Friedrichswall ausgetauscht, was ebenfalls etwa zwei Monate dauern wird.

Nach Auskunft von Üstra-Sprecher Udo Iwannek hatte eine Fortdauer des Betriebs der alten Rolltreppen nach 30-jähriger Laufzeit keinen Sinn mehr, da diese zunehmend störanfällig wurden. Weitere Elemente der Stadtbahnstation werden allerdings nicht erneuert. Für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität gibt es nach wie vor die Möglichkeit, den Fahrstuhl an der Westseite der Station mit Ausgang zur Georgstraße zu benutzen.

Noch in der vergangenen Woche war der Rolltreppenschacht nach dem Ausbau der alten Rolltreppen leer, mittlerweile wurden die Seitenwände und auch einige Elemente der neuen Rolltreppe installiert und zur Vermeidung von Unfällen abgesperrt. Abgesehen von kleinen Engpässen während der Stoßzeiten im Berufsverkehr verläuft der Fahrgasttransport zwischen den Ebenen reibungslos – zumal es in der Mitte der Station auch noch eine breite Treppe gibt, die alle Ebenen miteinander verbindet.

In den Jahren 2012 und 2013 möchte die Infrastrukturgesellschaft noch weitere 17 Rolltreppen austauschen, die ebenfalls zu störanfällig geworden sind. Alleine zehn davon befinden sich an der Station Kröpcke.

Karin Vera Schmidt

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