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Trister Spielplatz wird kunterbunt

List /Hinrichsring Trister Spielplatz wird kunterbunt

Das Gelände des Spielplatzes Hinrichsring in der List ist durch seine Höhen­unterschiede und das viele Grün sehr attraktiv. Weniger schön ist seit Jahren der Zustand des Areals, inklusive der in die Jahre gekommenen Spielgeräte.

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Der Spielplatz soll erneuert werden.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

List. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Höhenunterschiede bislang nur durch marode Treppenanlagen überwunden werden können. Aus diesem Grund hat auch der Bezirksrat Vahrenwald-List den Plänen der Stadt gern zugestimmt, den Spielplatz für rund 220 000 Euro komplett zu erneuern.

Die Lage ist an und für sich reizvoll: Das Gelände des Spielplatzes Hinrichsring in der List ist durch seine Höhen­unterschiede und das viele Grün sehr attraktiv. Weniger schön ist seit Jahren der Zustand des Areals, inklusive der in die Jahre gekommenen Spielgeräte und der Tatsache, dass die Höhenunterschiede bislang nur durch marode Treppenanlagen überwunden werden können. Aus diesem Grund hat auch der Bezirksrat Vahrenwald-List den Plänen der Stadt gern zugestimmt, den Spielplatz für rund 220 000 Euro komplett zu erneuern.

Ziel ist es, auf dem interessanten Gelände einen barrierefreien und vielfältig nutzbaren Spielplatz zu gestalten. Damit wurde das Büro für Freiraumplanung Christine Früh beauftragt. Vier Spielbereiche sollen entstehen, die für vier verschiedene Altergruppen geeignet sind: Etwa eine große Sandspielfläche samt Spielhaus und Sandspieltisch für die Kleinen, die auch für Rollstuhlfahrer nutzbar ist. Auf der benachbarten Rasenfläche laden künftig Holzdromedar und Fliegender Teppich mit Wippfunktion zu Rollenspielen ein. Sitzmauern und eine Bank samt Tisch sind für Eltern und andere Begleitpersonen gedacht.

Für die älteren Kinder wird eine große Spiel- und Kletterkombination im südlichen Bereich des Spielplatzes errichtet. Sie besteht aus drei Spieltürmen, an denen Netze und Seile zum Klettern sowie eine Rutsche angebracht sind. Der Höhenunterschied wird spielerisch durch zwei Wälle mit Kunststoffbelag überwunden. Der Kletterturm mit Reckstangen, direkt neben dem Sandkasten, wird ebenfalls mit einem Fallschutzboden ausgestattet - auch um Kinder im Rollstuhl zu integrieren und die Fläche leicht befahrbar zu machen.

Im Zentrum soll schließlich ein Trampolin inmitten zweier Kletterhügel installiert werden. Die angrenzende baumbestandene Rasenfläche lädt zudem mit geschwungenem Holzsteg zum Sitzen und Spielen ein. Gegenüber liegt noch eine große Spielwiese etwa für Ballspiele jeglicher Art. Der Schaukelplatz im Osten soll verschiedene Schaukeltypen und ein Drehobjekt bieten. Neben einer sogenannten Handicap-Schaukel mit einem speziell geformten Sitz für körperbehinderte Kinder gibt es Doppelschaukeln in unterschiedlicher Höhe. In puncto Farben haben die Planer eine kunterbunte Mischung entwickelt: Unter dem Motto „Tausendundeine Nacht“ setzen Gelb-, Blau- und Rottöne die stärksten Akzente. Der Spielplatz bekommt drei Eingänge, allesamt barrierefrei. Zudem wird der Zaun zum Hinrichsring erneuert, eine halbhohe Hecke grenzt den Spielplatz von dem Grünzug am Kanal und dem dort verlaufenden Weg ab, der gerne von Hundehaltern genutzt wird.

Das Areal besticht ohnehin bereits durch üppigen Baumbestand, dieser soll durch neue Pflanzungen ergänzt werden. Im Frühjahr gab es auf dem rund 2000 Quadratmeter großen Spielplatz eine Kinderbeteiligungsaktion, bei der Mädchen und Jungen, aber auch Eltern Wünsche äußern konnten. Die Kinder wünschten sich dabei neue Schaukeln, ein Trampolin, verschiedene Kletterangebote und mehr Farbe. Das meiste davon werden sie spätestens im nächsten Sommer auch genießen können.

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