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Ost Unterstützung für Neubau in St. Nathanael
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Unterstützung für Neubau in St. Nathanael
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07:04 27.06.2014
Von Gunnar Menkens
Der Neubau des Gemeinehaus der St.-Nathanael-Kirche hat weitere Unterstützer gefunden. Quelle: Marcel Schwarzenberger
Hannover

Eine vom Stadtkirchenverband eingesetzte Arbeitsgruppe kam zu dem Ergebnis, dass es wirtschaftlicher sei, das Haus neu zu errichten und für Gottesdienste und Versammlungen zugleich zu nutzen. „Es ist plausibler, ein Haus von kleinerer Kubatur zu bauen und sich von alten Gebäuden zu trennen“, sagte Rolf Bade vom Landessynodalausschuss. Man habe Verständnis für Überlegungen, alte Gebäude zu erhalten, jedoch wären Investitionskosten auf Dauer zu hoch. Auch für St. Nathanael gelte, worüber die Landeskirche sich einig sei: Eine schrumpfende Kirche brauche weniger Gebäude und weniger Grundstücke. Die Arbeitsgruppe stellte ihre Ergebnisse am Mittwochabend dem Stadtkirchentag vor.

Die Erwartung mancher Optimisten, der offen ausgetragene Streit könnte sich nach dem Urteil der Arbeitsgruppe legen, scheint sich nicht zu erfüllen. Schon vor Beginn der Sitzung verteilten Neubaugegner ein eng bedrucktes Flugblatt mit Argumenten für den Erhalt des aus den sechziger Jahren stammenden Gemeindehauses. Danach würde ein Neubau, der mit 300 000 Euro aus Kirchensteuermitteln unterstützt werde, jährlich 8000 Euro Defizit erwirtschaften, die Vermietung existierender Gebäude dafür 17 000 Euro Überschuss pro Jahr erzielen. Um dieser „bewussten Verschwendung von Geld und Vermögen“ Einhalt zu gebieten, haben die Kritiker vorm kircheninternen Rechnungshof Klage eingereicht. Schon vor der Sitzung, wie Wortführer Manfred Hebler sagte, um Fristen einzuhalten. Das Ergebnis der Arbeitsgruppe überzeugte ihn nicht: „Das werden wir nicht akzeptieren.“ Am 17. Juli soll es der Gemeinde vorgestellt werden.

Den Beschluss zum Neubau hatte der Kirchenvorstand zuletzt vor einem Jahr bekräftigt. Pastor Stephan Vasel sagte am Donnerstag, er habe Verständnis und Respekt für andere Meinungen, jetzt sei aber „von allen Verantwortlichen zu erwarten, dass sie Beschlüsse mittragen, auch wenn sie sich etwas andere Beschlüsse gewünscht haben“.

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