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Ost Grünflächen in der List verwahrlosen
Hannover Aus den Stadtteilen Ost Grünflächen in der List verwahrlosen
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18:00 07.09.2018
Vor allem an der Constantin- und an der Klopstockstraße sind die Grünstreifen mangelhaft gepflegt. Quelle: Bauch
List

Die Stadt kommt mit der Pflege vieler Grünstreifen im Stadtgebiet nicht mehr hinterher. Den Bezirksrat Vahrenwald-List erreichten etliche Beschwerden von Anliegern über die mangelhafte Pflege von Grünstreifen insbesondere in der nördlichen List. Dies betrifft vor allem die Constantin- sowie die Klopstockstraße. Gräser und andere Pflanzen würden selten gemäht, zudem werde das Grün vermüllt und als Hundetoilette missbraucht. Viele Anlieger empfinden den Zustand als Verwahrlosung. Das hat die CDU-Fraktion im Bezirksrat zum Anlass genommen, sich bei der Verwaltung nach Abhilfe zu erkundigen.

Grundsätzlich, so erläuterte Bezirksratsbetreuer Peter Meyer, würden die Grünanlagen von der Stadt als Verkehrsgrün gepflegt – es werde zwei- bis dreimal gemäht, einmal im Jahr gebe es eine sogenannte Baumkontrolle und nach Bedarf würden Sträucher zurückgeschnitten. Allerdings, so räumte Meyer ein, sei in den vergangenen Jahren der Pflegestandard aus Kostengründen reduziert worden. „Erschwerend kommt hinzu, dass die Arbeiten im Verkehrsgrün in einigen Stadtteilen auch in diesem Jahr hinter Sicherungsmaßnahmen an Straßenbäumen, auf Spielplätzen und in Schulen zurückstehen müssen.“ Der dargestellte Zustand sei aber unbefriedigend. Der Fachbereich habe vor allem im Bereich Verkehrssicherung an Bäumen zusätzliche Stellen beantragt, erklärte Meyer. Nach deren Besetzung sei mit Entlastung der Betriebshöfe zu rechnen und erst dann könnten die reduzierten Pflegearbeiten im Bereich Verkehrsgrün wieder turnusgemäß durchgeführt werden.

Für die Müllbeseitigung sei Aha zuständig und auch bereits informiert, so Meyer. Dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün sei die zunehmende durch Bürger verursachte Vermüllung im gesamten Stadtgebiet bekannt und ein Dorn im Auge. „Hier ist eine gesellschaftliche Umkehr das sinnvollste Mittel zur Vermeidung.“

Von Susanna Bauch

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