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Bothfeld

Wieder Kind bei Verkehrsunfall in Hannover schwer verletzt


Wieder ist ein Kind bei einem Verkehrsunfall in Hannover schwer verletzt worden. Am Donnerstag lief ein 13-Jähriger in Bothfeld bei Rot über die Straße und wurde dabei von einem Auto erfasst.
Rettungskräfte am Unfallort in Bothfeld.

Rettungskräfte am Unfallort in Bothfeld.

© Christian Elsner

Ein 13-Jähriger ist am Donnerstag bei Rot über die Straße gegangen, von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei überquerte der Schüler gegen 16 Uhr die Langenforther Straße in Bothfeld, obwohl die Ampel auf Rot stand. Eine 18-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste den Schüler mit ihrem Ford. Erst am Mittwoch war ein Elfjähriger in Bemerode verunglückt. Auch er hatte eine auf Rot stehende Ampel missachtet.

Die Polizei sucht nach einer Autofahrerin, die am 1. März gegen 12.45 Uhr einen Neunjährigen in der Straße Am Soltekampe in Badenstedt angefahren hat. Die Frau hatte dem Jungen zunächst geholfen, ihre Fahrt dann aber fortgesetzt. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (05 11) 1 09 18 88 entgegen.

vmd

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  • Autos abschaffen! ÖPNV-Mobilist – 14.06.10
    Die Kommentare drehen sich vorwiegend um die Schuldfrage und stochern in verschiedene Richtungen.

    Mal ist es das Kind selbst, das Schuld hat, mal dessen Eltern, mal wir alle, weil wir so ein schlechtes VCorbild abgeben, mal ist es die Autofahrerin, die eigentlich erstaunlich glimpflich in der Debatte davonkommt.

    Schuld hat aber vor allem und in erster Linie die Tatsache, dass es Autoverkehr gibt und wir alle es zulassen, dass jeden Tag viele Menschen durch den MIV (Motorisierten Individualverkehr) sterben.

    Dabei gibt es lange schon Alternativen: Der ÖPNV gewährleistet eine hohe Mobilität bei gleichzeitig sehr viel niedrigeren "Todesraten".
  • Ampelmännchen Benno – 15.03.10
    Rotes Männchen: stehen, grünes Männchen: gehen!

    Sollte jede/r wissen, egal wie alt. Und sollte jeder beherzigen, besonders die Erwachsenen und die besonders dann, wenn Kinder in der Nähe sind (Vorbild!).
  • Die Autofahrerin Rubber Duck – 12.03.10
    tut mir leid. Die macht sich jetzt große Vorwürfe, obwohl sie wohl keine Chance hatte den Unfall zu verhindern. Sie ist gerade mal 5 Jahre älter als der Junge und wird das wohl nur schwer verkraften.
  • Schuldfrage gast – 12.03.10
    "ROT ist ROT!" kannte das Kind(13) sicher! - Machen wir ihm keine Schuldvorwürfe, oder prügeln auf die Eltern! ...

    Frage sich jeder, ob er IMMER als Fußgänger an einer Ampel stehen bleibt, bis diese wirklich: "Grün!" zeigt. "Ich gestehe!" - Als Radfahrer radele ich auch manchmal(!) auf der falschen Straßenseite und durch die Fußgängerzone ... Als Autofahrer fahre ich auch manchmal(!) schneller als erlaubt ... Oft erkenne ich aber den Sinn von Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auf Autobahnen halte ich mich entspannt und locker an die Schilder. Die SCHNELLER-RASER überhole ich oft im nächsten Stau. ...

    "ROT!" an einer Ampel heißt aber wirklich: "ANHALTEN! und WARTEN!" ... es sei denn, da ist ein "GRÜNER PFEIL" für Abbieger.

    "Besoffen Auto fahren?" - "Geht gar nicht!"
  • Mehrfachposting gast – 12.03.10
    Na, der 'Fehler' sass wohl bei DIR vor dem Monitor! - Doppelposting? - 2 X gleicher Text, aber editierter Betreff!
  • Kommentar juepoe – 12.03.10
    Was ist denn das hier für ein mieses Kommentarsystem?
    Erst klappt nix und dann gibts meinen Kommentar plötzlich dreimal???

    Also sorry für den dreifachpost!
  • Vorbilder juepoe – 12.03.10
    Natürlich hat das Kind selber Schuld, wenn es bei einer roten Ampel von einem Auto erfasst wird. Erst recht, wenn es schon dreizehn Jahre alt ist und die Konsequenzen einschätzen kann.
    Wenn ich mir aber überlege, wie viele Erwachsene ich schon gesehen habe, die in Gegenwart eines Kindes gedankenlos über eine rot beampelte Kreuzung gelatscht sind - super Vorbilder!
    Ich habe dann meinem Kind immer und immer wieder vorgebetet, was das für ein unverantwortliches Tun ist - meine Tochter kann es nicht mehr hören.
    Also ganz klar:
    verantwortlich ist zweifellos das Kind aber so ganz unschuldig sind wir erwachsenen "Vorbilder" auch nicht!
  • Vorbilder??? juepoe – 12.03.10
    Natürlich hat das Kind selber Schuld, wenn es bei einer roten Ampel von einem Auto erfasst wird. Erst recht, wenn es schon dreizehn Jahre alt ist und die Konsequenzen einschätzen kann.
    Wenn ich mir aber überlege, wie viele Erwachsene ich schon gesehen habe, die in Gegenwart eines Kindes gedankenlos über eine rot beampelte Kreuzung gelatscht sind - super Vorbilder!
    Ich habe dann meinem Kind immer und immer wieder vorgebetet, was das für ein unverantwortliches Tun ist - meine Tochter kann es nicht mehr hören.
    Also ganz klar:
    verantwortlich ist zweifellos das Kind aber so ganz unschuldig sind wir erwachsenen "Vorbilder" auch nicht!
  • xx juepoe – 12.03.10
    Natürlich hat das Kind selber Schuld, wenn es bei einer roten Ampel von einem Auto erfasst wird. Erst recht, wenn es schon dreizehn Jahre alt ist und die Konsequenzen einschätzen kann.
    Wenn ich mir aber überlege, wie viele Erwachsene ich schon gesehen habe, die in Gegenwart eines Kindes gedankenlos über eine rot beampelte Kreuzung gelatscht sind - super Vorbilder!
    Ich habe dann meinem Kind immer und immer wieder vorgebetet, was das für ein unverantwortliches Tun ist - meine Tochter kann es nicht mehr hören.
    Also ganz klar:
    verantwortlich ist zweifellos das Kind aber so ganz unschuldig sind wir erwachsenen "Vorbilder" auch nicht!
  • @LM paulchen – 12.03.10
    Nein, wir sind nicht erwachsen auf die Welt gekommen, wir haben nur von unseren Eltern was gelernt und das auch behalten! Genau das habe ich mit unendlich viel Zeit und Mühe meiner Tochter weiter gegeben und heute freue ich mich über das Ergebnis!
    Genau diese Mühe wollen sich aber heutzutage zu viele Eltern nicht mehr machen. Heute schreit man gleich los: Der Andere hat Schuld!
    Natürlich ist es schlimm für das Kind. Aber man sollte sich doch mal die Verteilung der Verletzten / Getöteten Kinder hinsichtlich Junge oder Mädchen und eigenes Fehlverhalten anschauen, die ist sehr aufschlussreich!
  • @Zaluskowski L.M. – 12.03.10
    Könnte es vielleicht auch sein, dass das Kind durch eine schlechte Schulnote, Ärger in Schule oder Privat, im Unterricht von Klassenkameraden gemobt oder ähnliches, Gedanken verloren auf die Strasse lief!!!?? Wir wissen es nicht!!!
    Sie sind jedenfalls erwachsen auf die Welt gekommen!

    Ich wünsche dem Jungen eine rasche Genesung!!!UNd aufgepasst im Strassenverkehr!!
  • Beileid für die Eltern ... Chris – 12.03.10
    ... aber ich sehe das Opfer nicht auf Seite des Kindes. Ampeln haben sehr wohl ihren Zweck.

    Zudem sollte das Eltern generell zu denken geben, sich mit ihren Kindern über die Gefahren im Strassenverkehr auseinander zu setzen. Man kann das nicht oft genug machen, auch wenn es die Kinder nervt.

    Durfte früher auch nicht mit dem Rad zu Schule fahren, wenn es nicht Verkehrssicher war. Hatten wohl einen Grund gehabt, das meine Eltern drauf bestanden haben.
  • ... wahrheit – 12.03.10
    Mein Beileid an beide Beteiligten...

    Ich hoffe die Eltern des angefahrenen Jungen machen sich Vorwürfe. Und andere Eltern verstehen irgendwann mal und setzen um.

  • Schon wieder? Klaus – 12.03.10
    Was soll man dazu noch sagen außer selber schuld? Von so ner blöden Ampel lässt man sich ja nicht aufhalten. Die steht ja eigetlich nur zur Deko da an der Straße. Ich finde das warten an der Ampel auch lästig. Vielleicht fahre ich in Zukunft mit meinem Auto auch über rote Ampeln wenn ich denke das kein anderes Auto kommt. Die 1-2Min, die ich dadurch gewinne, sind es mir wert mich überfahren zu lassen.
    Naja, vielleicht hat das Kind ja was daraus gelernt...
  • Erziehung Zaluskowski – 12.03.10
    So traurig der Vorfall auch ist, hier sehe ich eindeutig die volle Schuld bei den heutigen Eltern, die ihren Prinzen und Prinzessinnen alles durchgehen lassen, für jedes Fehlverhalten eine Entschuldigung haben (meist sind andere Schuld), und die ihren Kindern weder Verantwortung beibringen noch, daß eine Aktion auch Folgen haben kann.

    Also halten sich die rücksichtslosen kleinen Rüpel halt daran: mir kann nichts passieren, die anderen haben aufzupassen und Rücksicht zu nehmen, aber ich doch nicht, wo kommen wir da denn hin.

    Und dann passiert so etwas, wo trotz Rücksicht der Weg zum Bremsen nicht mehr ausreicht. Mit entsprechender Verkehrserziehung wäre das wahrscheinlich nicht passiert, aber für die meisten heutigen Eltern ist ja alleine der Begriff Erziehung schon negativ besetzt.

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