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Zu wenige Fußballplätze beim FC Stern Misburg

Zu wenige Fußballplätze beim FC Stern Misburg

Beim FC Stern Misburg wird es eng, weil es zu wenig Fußballplätze gibt. Jetzt soll ein Nebenplatz namens "Mücke" bespielbar gemacht werden. Bis es soweit ist, müssen noch zahlreiche Maulwurfshügel eingeebnet werden.

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Celine, Leon-Simon und Fabian müssen wohl während der Sommerpause für ihr Fußballspiel auf den Bolzplatz ausweichen. Erst Mitte August können sie wieder auf den Plätzen des FC Stern Misburg trainieren.

Quelle: Becker

Misburg. A-Platz oder B-Platz, Neben- oder Ascheplatz? Celine, Leon-Simon und Fabian ist das zurzeit egal. Die drei Jugendfußballer des FC Stern Misburg haben Ferien und damit nicht nur schulfrei, sondern auch trainingsfrei. Weil das Sportgelände des Vereins geschlossen ist, kicken die drei auf dem kleinen Fußballplatz, der zum Spielplatz in der Seckbruchstraße gehört. Doch nach den Sommerferien wird es für die 26 Fußballteams des FC Stern wieder eng. 20 Jugend-, zwei Herren-, eine Mädchen-, eine Frauen- und zwei Altseniorenmannschaften trainieren auf den drei offiziellen Plätzen: auf dem A-Platz im Stadion, den sich die Fußballer mit den Leichtathleten teilen, dem B-Platz hinter der Tribüne und einem Ascheplatz. Weil die drei Plätze für den Trainings- und Punktspielbetrieb nicht ausreichen, hat sich der Verein jüngst an den Bezirksrat Misburg-Anderten gewandt. In der vergangenen Sitzung beschlossen die Politiker auf Antrag der SPD-Fraktion einstimmig, einen weiteren Platz bespielbar zu machen.

Auf dem hinteren Teil des Geländes befindet sich ein „Mücke“ genannter Sportplatz. „Weil das Misburger Bad in der Nähe und der Boden so moorig ist, gibt es hier viele Mücken“, erklärt Norbert Spors, der erste Vorsitzende des Vereins. Ursprünglich war „Mücke“ eine Brachfläche, die von den Misburgern in Eigeninitiative bespielbar gemacht wurde. „Aber der Platz ist in einem schlechten Zustand“, sagt Spors. „Er ist knüppelhart, hat Unebenheiten, und es gibt Maulwurfshügel.“ So sei die Verletzungsgefahr groß. 90 Meter lang und ungefähr 50 Meter breit ist das Areal, das von der Größe her eher elefantös wirkt – wenn es nur bespielbar wäre.

„Die Maulwurfshügel im hinteren Bereich stören, und wenn er nicht gemäht ist, kann man dort überhaupt nicht gut spielen“, weiß auch E-Jugendspielerin Celine. In Misburg hofft man jetzt, dass schnell etwas passiert. „Wir brauchen den Platz zum Trainingsstart Mitte August“, erklärt Spors. „Hoffentlich dauert das jetzt nicht bis November.“ Falls es Zuschüsse geben sollte, will der Verein die Fläche walzen, mit Mutterboden auffüllen und einen Maulwurfsschutz einbauen: „Da müsste man sich dann bei Gartenbaufirmen erkundigen, wie teuer so etwas ist.“

Celine, Leon-Simon und Fabian kicken bis zum Ferienende auf jeden Fall weiter auf dem Spielplatz vor dem Vereinsgelände. Und selbst wenn „Mücke“ erst zum Jahresende fertig werden sollte, „spielen wir eben so drauf“, meint Leon-Simon. „Wenn der Platz frisch gemäht ist und wir auf die Maulwurfshügel achten, geht das schon.“

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