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Oststadt Hat der Weißekreuzplatz ein Rattenproblem?
Hannover Aus den Stadtteilen Oststadt Hat der Weißekreuzplatz ein Rattenproblem?
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00:15 16.01.2016
Von Andreas Schinkel
Im Bezirksrat Mitte ist die Ratten-Anfrage der CDU mit großer Skepsis aufgenommen worden. Quelle: dpa/Symbolbild
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Oststadt

Des Weiteren sei vorgesehen, die Mitglieder des Protestcamps aufzufordern, „Nahrungsmittel und Müll so zu lagern, dass keine Ratten angelockt werden“.

Seit eineinhalb Jahren stehen Zelte auf dem Weißekreuzplatz. Sudanesische Flüchtlinge protestieren gegen die Asylpolitik Deutschlands und prangern die Menschenrechtsverletzungen in ihrem Land ab. Zwar kündigten die Demonstranten im Spätsommer an, das Camp zu räumen, doch kurze Zeit darauf entschied man sich wieder für den Verbleib. Anfangs haben auch Anwohner und Geschäftsleute rund um den Weißekreuzplatz die Demonstranten unterstützt. Doch die Solidarität schwindet. Manche wünschen sich ein Ende des Camps, andere haben sich an Zelte und Demos auf dem Platz gewöhnt.

Im Bezirksrat Mitte ist die Ratten-Anfrage der CDU mit großer Skepsis aufgenommen worden. „Die Frage zielt letztlich darauf ab, die Sudanesen zu vertreiben“, meint FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Auch die Grünen vermuten hinter der Anfrage der Christdemokraten ein politisches Kalkül. CDU-Fraktionschef Dieter Prokisch nimmt die Einwände achselzuckend zur Kenntnis. „Der Hinweis auf Ratten an diesem Standort ist heikel, aber warum sollte man nicht nachfragen dürfen?“, meint er.

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