Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Ricklingen Fritz-Haake-Saal bekommt zweite Fluchttreppe
Hannover Aus den Stadtteilen Ricklingen Fritz-Haake-Saal bekommt zweite Fluchttreppe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 01.12.2017
Mit einer großen Revue wurde im Sommer der 50. Geburtstag des Freizeitheims im Fritz-Haake-Saal gefeiert. Quelle: Schwarzenberger
Anzeige
Hannover

 Neue städtische Auflagen für den Brandschutz im Stadtteilzentrum Ricklingen führen dazu, dass bis Ende des Jahres im Fritz-Haake-Saal nur noch Veranstaltungen  mit  bis zu 200 Besuchern über die Bühne gehen dürfen.  Seit rund zwei Wochen wird in dem Gebäude am Ricklinger Stadtweg eine  zweite Fluchttreppe errichtet, zum Jahresbeginn sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Ob Kabarett, Prunksitzung oder Liederabend:  Der Festsaal ist weit über den Stadtteil  hinaus begehrt und beliebt. Ursprünglich wollten die Akkordeon-Spieler der Musikvereinigung Lyra am 1. Advent  ein Konzert im Fritz-Haake-Saal geben.  Thomas  Rausch und seine Mitstreiter rechnen allerdings mit mehr als 200 Gästen –und haben ihr Konzert kurzerhand in die St. Thomas-Kirche an die Wallensteinstraße verlegt, wo es um 15.30 Uhr losgehen soll. Auch der traditionelle Weihnachtsmarkt  fällt in diesem Jahr aus. „Das liegt aber nicht am Bau der Fluchttreppe“, wie der Leiter des Stadtteilzentrums Hartmut Herbst betont. Bereits in den vergangenen Jahren habe es neue Brandschutzauflagen gegeben, die etwa Stände auf den Fluren untersagen. „Das hat vielen Ausstellern und Gästen nicht gepasst, und so lassen wir den Markt in diesem Jahr ausfallen.“

Die neue Auflage für den Fritz-Haake-Saal gilt seit dem 13. November. „Im Zuge regelmäßiger Überprüfung von Sicherheitskonzepten wurde aktuell für den Fritz Haake-Saal eine Beschränkung auf 200 Personen pro direkt nach außen führenden Rettungsweg festgelegt“, erklärt Stadtsprecher Dennis Dix. Bisher gebe es nur einen Rettungsweg aus dem Saal direkt nach außen, der zweite führt durch das Foyer. „Zurzeit wird daher ein zweiter, außenliegender Rettungsweg zunächst übergangsweise als Gerüsttreppe angebaut“, so Dix. Die Arbeiten sollen zum Jahreswechsel abgeschlossen sein.

„Die arbeiten hier mit Hochdruck, das wird sicher zum Jahresende fertig“, meint Herbst. Weitere Konzerte und Veranstaltungen hätten zudem weder abgesagt noch örtlich verlegt werden müssen. „Wir sind  ziemlich ausgebucht, und alles kann unter den geforderten Umständen auch stattfinden  - allerdings müssen manche Konzerte eben auf 200 Besucher beschränkt werden.“  Aber auch das sei problemlos machbar. Und wenn die Lindener Narren Ende Januar zur traditionellen Prunksitzung einladen, dürfte die neue Fluchttreppe längst stehen.

Von Susanna Bauch

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gemeinsam mit Tierschützern und dem Großaquarium Sea Life haben Schüler der Goetheschule am Ricklinger Ihme-Delta etliche Lachse ausgewildert. Dadurch soll langfristig ein sich selbst erhaltender Lachsstamm im Wasser aufgebaut werden, da der Lachs vom Aussterben bedroht ist. 

02.11.2017

Eine solche Runde gab es noch nicht im Bezirksrat Ricklingen: Die Leiter aller Grundschulen und weiterführenden Schulen im Stadtbezirk waren - bis auf die der Martin-Luther-King-Förderschule, die 2018 aufgelöst wird - der Einladung der Politiker gefolgt, um aus ihrem Schulalltag zu berichten. Das Fazit: Die Lage ist prekär.

16.10.2017

Acht Unternehmen und Organisationen sind gekommen, von Hornbach bis zur Bundeswehr, um für Praktikums- und Ausbildungsplätze zu werben. Die rund 60 Schüler der drei teilnehmenden achten Klassen absolvieren bald ein Praktikum, das im besten Fall den Weg ins Berufsleben ebnen soll.

09.10.2017
Anzeige