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Kommt eine neue Route auf dem Maschsee?

Üstra-Flotte Kommt eine neue Route auf dem Maschsee?

Gibt es bald eine Art Fährverbindung vom Ost- zum Westufer mit der Maschseeflotte? Das wünschen sich jedenfalls SPD und Grüne im Stadtbezirksrat Südstadt-Bult. Sie haben einen entsprechenden Antrag formuliert.

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Bald als Fähre unterwegs? Politiker wollen eine Verbindung von West- und Ostufer.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. SPD und Grüne im Stadtbezirksrat Südstadt-Bult wollen die Fahrtroute der Maschseeflotte der Üstra ändern. In einem gemeinsamen Antrag fordern die beiden Fraktionsvorsitzenden Roland Schmitz-Justen (SPD) und Oliver Kluck (Grüne), dass die Schiffe der Flotte auf ihrem Rundkurs den Maschsee zwischen dem Ostanleger Altenbekener Damm und dem gegenüberliegenden Westanleger Fährhaus überqueren. Wenn es nach SPD und Grünen geht, soll dadurch eine Direktverbindung zwischen den beiden Ufern entstehen.

Ursprünglich war die Maschseeflotte als reine Fährverbindung zwischen der Südstadt und Ricklingen geplant, heißt es in der Begründung des Antrags. Tatsächlich sollte eine Schiffslinie nach dem Bau des Maschsees im Jahr 1936 den durch den Maschsee in Richtung Westen unterbrochenen Altenbekener Damm ersetzen.

Allerdings war die Fährverbindung zwischen den Anlegern Altenbekener Damm und Fährhaus kaum gefragt. Deshalb sei sie schon nach kurzer Zeit zugunsten der beliebten Ausflugsfahrten auf dem See aufgegeben worden, berichtet Üstra-Sprecher Udo Iwannek.

In dem Antrag von SPD und Grünen heißt es, dass das westliche Ufer vom stark frequentierten Ostufer nur nach einem längeren Fußmarsch oder nach einer längeren Bootsfahrt erreicht werden kann. „Dadurch sind mobilitätseingeschränkte Personen und Familien mit Kleinkindern von der Nutzung des Westufers faktisch ausgeschlossen“, schreiben die Fraktionsvorsitzenden. Auch die Gastronomiebetriebe am Westufer auf Höhe der Bootshäuser seien für diese Bürger kaum erreichbar. Dabei habe aber gerade das „naturnahe und autoverkehrsfreie“ Westufer einen besonderen Reiz - als Kontrast zum „verkehrsbelasteten“ Ostufer.

Wenn es nach SPD und Grünen geht, soll die neue Route vom Fackelträger über den Anleger Ostanleger/Altenbekener Damm, dann quer über den See zum Westanleger/Fährhaus führen. Anschließend sollen die Maschseeboote zum Strandbad Südufer und von dort zur Quelle fahren. Anschließend geht es weiter zum Westanleger/Fährhaus und wieder zurück zum Altenbekener Damm.„Wenn die Maschseeboote auf ihrer Runde den See jeweils einmal überqueren, entsteht eine direkte Anbindung des Westufers an die Südstadt“, heißt es in dem Antrag der beiden Fraktionen. Dadurch werde es zum Beispiel für Spaziergänger von der Südstadt aus auch möglich, nur eine halbe Runde um den Maschsee zu gehen. In dem Antrag wünschen sich SPD und Grüne für die direkte Verbindung von Ost- und Westufer einen „besonders günstigen Fährschein“.

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