Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Ricklingen Shona-Skulpturen in Ricklingen zu sehen
Hannover Aus den Stadtteilen Ricklingen Shona-Skulpturen in Ricklingen zu sehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:05 28.07.2016
„Shona, das ist mein Leben, das ist meine Kultur“: Caleb Munemo sucht Käufer für die eindrücklichen Serpentin-Figuren aus Simbabwe. Quelle: Markus Holz
Anzeige
Hannover

Sie heißen Peter Kananji, Lovemore James und Collen Sixpence. Sie schlagen ihre künstlerischen Gedanken in extrem harten Serpentin. Und sie versuchen, sich auf dem nicht weniger harten europäischen und amerikanischen Kunstmarkt einen Namen zu machen. Am 30. und 31. Juli ist in Ricklingen eine Ausstellung der Shona-Künstler aus Simbabwe zu sehen.

Shona heißt die Hauptbevölkerungsgruppe in Simbabwe und die Stilrichtung der Bildhauer. Große Schulen versuchen, die Shona-Kultur zu erhalten. Bildhauer lassen sich dort ausbilden, weil die Kultur ihre Wurzeln berührt und es ihren klassischen Serpentin nur dort gibt. Es ist ein künstlerisches Handwerk, weitergereicht über Generationen.

Figuren ziehen von Ort zu Ort

In Velber steht der gut zwei Meter hohe „Prophet“ von Peter Kananji. Im Garten von Familie Jacobsen in Garbsen war im Mai/Juni eine sehenswerte Gartenausstellung zu besuchen, ebenso bei einem Fest in Bennigsen am Wochenende. Die Skulpturen sind nun weitergezogen in den Garten Bostelmann in Hannover-Ricklingen, Ginsterbusch 24. Am 30. und 31. Juli ist die Schau dort von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

Caleb Munemo aus Garbsen ist der Agent der drei Künstler - ein Wandler zwischen den Welten der Shona in Simbabwe und Europa. Der 56-Jährige stammt aus einer Bildhauerfamilie in Simbabwe. Zwei seiner Brüder stehen dort selbst täglich am Stein. Munemo sieht sich als Mittler. Und er versucht, mit dem Verkauf für ihren Unterhalt und den anderer Künstler zu sorgen.

"Es ist mühsam"

Gibt es einen Markt? Gibt es Sammler? „Ja, die Szene wächst, aber es ist mühsam“, sagt er. Und das, obwohl Shona-Skulpturen in renommierten Häusern wie dem Museum of Modern Art in New York und dem Rodin-Museum in Paris stehen. In manchen Monaten verkauft er gut, dann ist das Schulgeld für die Kinder in Simbabwe für einige Zeit gesichert. „Und manchmal dauert es fünf Jahre, bis sich ein Käufer findet“, sagt Munemo. Das setzt ihn und die Künstler gleichermaßen unter Druck. „Immer mehr junge Künstler schielen auf das Geld und darauf, was im Westen gefragt ist. Nicht mehr auf das, was sie ausdrücken wollen. Die Kunst verändert sich.“

Von Markus Holz

Ricklingen Leonhardt bekommt Verdienstkreuz - Ein halbes Jahrhundert für den Saxonia-Sport

Gut 100 Jahre gibt es die Turn- und Spielvereinigung (TSV) Saxonia von 1912 schon - und die Hälfte dieser Zeit hat Hans-Karl Leonhardt mitgeprägt. Er kam als junger Drucker und eifriger Fußballer zu den Saxonen und ist dem Club bis heute verbunden.

24.07.2016

Es war eine wunderbar verrückte Hundewelt. Das Hunde-Festival Dog Days lockte am Wochenende über 2000 Besucher auf das Gelände des SC Elite. Vom „Dog Dancing“ über das Hunde-Frisbee bis zum Schönheitswettbewerb gab es viel zu erleben, für Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen.

23.07.2016
Ricklingen Kaum Reaktionen auf Flüchtlingsheim-Petition - "Wir fühlen uns veralbert"

Der Unmut am Kneippweg ist groß. Viele Anwohner sind wegen der Planungen für ein Flüchtlingsheim auf dem Parkplatz am Aegir-Bad verärgert.

18.07.2016
Anzeige