Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Sahlkamp bekommt Kita im Container

Sahlkamp Sahlkamp bekommt Kita im Container

Mit einer Kindertagesstätte in Containerbauweise will die Stadtverwaltung kurzfristig auf den akuten Mangel an Krippenplätzen im Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide und speziell im Sahlkamp reagieren.

Voriger Artikel
Kahlschlag am Kanal
Nächster Artikel
Ein Möbelhaus mitten im Sahlkamp

Am Sahlkamp 143 betreibt das DRK bereits eine Kita in Nachbarschaft zum geplante Containerbau.

Quelle: Frank Wilde (Archiv)

Sahlkamp. Die Stadt hat vor, einen Containerbau für 30 Kinder im Krippenalter am Rotkäppchenweg 27 errichten zu lassen. Auf dem betreffenden Gelände, das inzwischen geräumt ist, hatte die Herschelschule früher ihre Außenstelle.

Als Betreiberin der neuen Krippeneinrichtung ist die DRK-Kinder- und Jugendhilfe in der Region Hannover vorgesehen, da das Deutsche Rote Kreuz bereits eine benachbarte Einrichtung im Gebäude Sahlkamp 143 betreibt und eine enge Kooperation zwischen beiden Kitas vorgesehen ist. Die neue Krippe mit zwei Gruppen soll zum August dieses Jahres die ersten Kinder aufnehmen. Die Jungen und Mädchen sollen dort wie üblich eine ganztägige Betreuung bekommen.

In der vergangenen Sitzung des Bezirksrats Bothfeld-Vahrenheide hatte die Notfall-Planung der Verwaltung mit einer Container-Kita zu heftigen Diskussionen geführt. Denn bereits im Herbst 2014 hatte sich abgezeichnet, dass die städtischen Pläne zum Krippen-Ausbau für die beiden Stadtteile Sahlkamp und Vahrenheide wohl nicht ausreichen werden.

Zu diesen längerfristigen Planungen gehört unter anderem ein Anbau für vier Krippengruppen an der DRK-Kita im Sahlkamp 143, dessen Fertigstellung von der Verwaltung für das Kindergartenjahr 2017/18 angestrebt wird. Bestehende Sorgen von Bürgern und Politikern, dass dieser solide Bau jetzt durch die zwischenzeitliche Errichtung einer Container-Kita gefährdet ist, hat die Stadtverwaltung offensichtlich in Gesprächen mit Bezirksratsratsmitgliedern entkräften können.

„Es wurde uns zugesagt, dass der temporäre Bau keine Dauerlösung werden wird“, berichtet Florian Spiegelhauer, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten. Das künftige Erweiterungsgebäude in Massivbauweise mit Platz für insgesamt 60 Kleinkinder sei aber zeitlich schlicht nicht so schnell zu realisieren, wie es benötigt werde, sagt Spiegelhauer. „Der geplante feste Anbau fällt nicht weg. Er soll spätestens in zwei Jahren kommen“, betont auch Bezirksbürgermeister Harry Grunenberg (SPD).

Der Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide hat den Plänen der Verwaltung schließlich bei seiner jüngsten Sitzung geschlossen zugestimmt. Die Landesschulbehörde hat bereits eine Betriebserlaubnis für die Container-Kita in Aussicht gestellt. Die Stadt will das Außengelände für die Kinder herrichten. Mit Prognosen zur Nutzungsdauer der provisorischen Kindertagesstätte hält sich die Stadtverwaltung derzeit zurück. Wie lange die Krippe in Betrieb bleibt, hänge vom jeweils aktuellen Bedarf ab, heißt es dazu in der Drucksache, die dem Bezirksrat zur Entscheidung vorlag.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Sahlkamp
So schön ist Sahlkamp

Grau trifft bunt: In Sahlkamp vermischt sich das urbane Leben mit der Natur.

Sahlkamp in Zahlen
  • Stadtbezirk : Bothfeld-Vahrenheide, 3. Stadtbezirk in Hannover
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 47.534
  • Einwohner je Stadtteil: Bothfeld (20.376 Einwohner), Sahlkamp (13.623 Einwohner), Vahrenheide (9.090 Einwohner), Isernhagen-Süd (2.729 Einwohner) und Lahe (1.716 Einwohner) (Stand 2011).
  • Bevölkerungsdichte : 1.549 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30657, 30659
  • Markantes aus der Geschichte: Sahlkamp ist überwiegend geprägt durch in den 1950er und 1960er Jahren errichtete Einfamilienhäuser. Daneben gibt es an den Straßen Hägewiesen und General-Wever-Straße Hochhäuser aus den 1970er Jahren.
Region
Hannover – vom Heißluftballon aus gesehen

Alles auf einen Blick: Der Maschsee, die drei warmen Brüder, das Ihme-Zentrum und das Anzeiger-Hochhaus - auf den Bildern von Steffen Goldenstein sehen die großen Bauwerke der Stadt ganz klein aus.

Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.