Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Café Anna Blume startet am Friedhof Stöcken

Unternehmen als Integrationsbetrieb Café Anna Blume startet am Friedhof Stöcken

Trainiert hat das Café-Team seit vier Wochen, am Sonnabend geht das Café Anna Blume am Stöckener Friedhof in den Normalbetrieb. Als eine der ersten Gastronomien in Hannover läuft das kleine Unternehmen als Integrationsbetrieb: Das Café beschäftigt Behinderte, die bisher Schwierigkeiten bei der Jobsuche hatten, regulär auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Stöckener Straße 68, Hannover 52.40085 9.668542
Google Map of 52.40085,9.668542
Stöckener Straße 68, Hannover Mehr Infos
Nächster Artikel
Trickbetrüger erbeuten 18.000 Euro

Startklar: Ute Wrede und Dunja Karzewski.

Quelle: Samantha Franson

Hannover. Auf einen „Mitleidsbonus“ zielt Geschäftsführerin Ute Wrede ausdrücklich nicht ab. „Wir wollen durch Qualität überzeugen.“ Das dürfte gelingen: Köchin Dunja Karzewski stellt Speisen und Kuchen frisch aus regionalen Zutaten selbst her. Mit Gewölbedecke, Säulen und alten Bodenkacheln bietet das Café im neogotischen Friedhofseingang ein besonderes Ambiente.

An der Idee hat Initiatorin Ute Wrede mehr als zwei Jahre gefeilt und dazu mit dem Verein „Arbeit für alle“ viele Unterstützer gewonnen, von der Behindertenbeauftragten der Stadt über die Chefin der hannoverschen Friedhöfe Cordula Wächtler bis zu Ulrich Krempel, ehemals Direktor des Sprengel-Museums. Die Architektin, Mutter von zwei Kindern, hat sich lange für Integration in der Schule engagiert. Tochter Rosa, inzwischen zwölf, ist geistig behindert. Für Wrede der Antrieb, auch in der Berufswelt neue Projekte anzustoßen.

Bereits seit vergangenem Jahr gibt es im Erdgeschoss des neuen Gebäudes der VHS das integrative Kaffeehaus "Anna Leine". Der Gastronomiestandort am Altstadtufer wird von der Behinderteneinrichtung Hannoversche Werkstätten (HW) betrieben. Das Café ist das erste derartige HW-Projekt im öffentlichen Raum. Bislang kochen die 180 Gastro-Mitarbeiter nur für Betriebskantinen – unter anderem für die im Haus der Region.

bil/frs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stöcken
Ein Streifzug durch Stöcken

Kommen Sie mit nach Stöcken: HAZ.de nimmt Sie mit auf einen Fotostreifzug durch Hannovers Stadtteile.

Stöcken in Zahlen
  • Stadtbezirk : Herrenhausen-Stöcken, 12. Stadtbezirk in Hannover 
  • Stadtteile: Burg, Herrenhausen, Ledeburg, Leinhausen, Marienwerder, Nordhafen und Stöcken
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 34.664 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Burg (3.725), Herrenhausen (7.660), Ledeburg (5.797), Leinhausen (2.918), Marienwerder (2.461), Nordhafen (128) und Stöcken (11.975)
  • Bevölkerungsdichte : 1.641 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30419
  • Geschichte: Der berühmteste Einwohner Stöckens war wohl Cord Broyhan. Er erfand 1526 ein helles Bier. Das nach ihm benannte obergärige Broyhan-Bier verschaffte der Stadt Hannover einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung und eine bedeutende Stellung auf dem Gebiet der damaligen Braukunst. Aus der Sitte, das Broyhan-Bier zusammen mit Branntwein zu trinken, entstand die Lüttje Lage.
Region
Hannover – vom Heißluftballon aus gesehen

Alles auf einen Blick: Der Maschsee, die drei warmen Brüder, das Ihme-Zentrum und das Anzeiger-Hochhaus - auf den Bildern von Steffen Goldenstein sehen die großen Bauwerke der Stadt ganz klein aus.

Es war einmal in Hannover. Aber wo?

Auf in eine neue Runde: Sie kennen sich in Hannover aus? Zeigen Sie es! Schauen Sie sich die historischen Stadtansichten an, und erraten Sie, wo die Aufnahmen gemacht wurden. Direkt hinter dem historischen Foto sehen Sie die Auflösung – in Form eines aktuellen Vergleichsbildes.