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Eiskönigin besucht Winterfest des Kita-Netzwerks

Stöcken Eiskönigin besucht Winterfest des Kita-Netzwerks

Das erste Winterfest des Kita-Netzwerks Herrenhausen-Stöcken war ein voller Erfolg. Mehrere Hundert Eltern und Kinder drängten sich um die Mitmachstände und verfolgten gebannt den Besuch der Disney-Figur Eiskönigin. Das Netzwerk vereint insgesamt elf Kindertagesstätten aus dem Stadtbezirk.

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Der Auftritt der Eis-Schwestern war für viele Kinder der Höhepunkt des Winterfestes.

Quelle: Mario Moers

Hannover. „Winter, Winter - ich mag dein weißes Gesicht“. So ganz passte das Wetter nicht zu dem Winterlied, das Kita-Leiter Wolfgang Mundt extra für das große Winterfest am Wochenende komponiert hatte. Doch auch ohne Schnee war das erste gemeinsame Winterfest des Kita-Netzwerks Herrenhausen-Stöcken in der Integrierten Gesamtschule (IGS) ein voller Erfolg.

Mehrere Hundert Eltern und Kinder drängten sich um die Mitmachstände und auf den mitunter voll besetzten Sitzen der großen Aula. Für die Kinder war eine Audienz der Eisprinzessinnen Elsa und Anna der Höhepunkt. Viele Mädchen hatten sich eigens ähnliche Kostüme angezogen. Auch beim Kinderschminken bestimmte das Disney-Märchen die Motivauswahl. Das Interesse der Jungen galt derweil eher dem Wasser-Tornado-Experiment der Kita Entenfangweg oder dem Dreidelspiel der jüdischen Kita Tamar. „Wir haben es gar nicht so voll erwartet“, sagte deren Leiterin Irina Grossmann erstaunt über die große Resonanz auf das Winterfest.

Insgesamt elf Kindertagesstätten aus dem Stadtbezirk sind in dem Kita-Netzwerk Herrenhausen-Stöcken organisiert. In erster Linie ist dieses als Plattform für den fachlichen Austausch gedacht, der Zusammenschluss organisiert aber auch gemeinsame Projekte. Nach einer „Fußball-WM“ und einer Musikwoche ist das Winterfest neu dazugekommen. „Wir versuchen alle zwei Jahre eine größere Aktion auf die Beine zu stellen“, erklärt Carmen Müller. Die Leiterin des Freizeitheims koordiniert auch das Kita-Netz. „Die Vernetzung ermöglicht Ressourcen effektiver zu nutzen“, ergänzt sie. Das Winterfest schafft etwa eine Plattform für die Eltern, sich über die diversen Einrichtungen im Stadtbezirk zu informieren. Einige hatten außer kleinen Mitmachangeboten auch Info-Tafeln aufgebaut. Lorena Wehmeyer und Yvonne Statzberger kamen kaum dazu, einen Schluck Wasser zu trinken. Die Studentin der Erziehungswissenschaften und die Erzieherin aus Hildesheim waren als „Eis-Schwestern“ über eine Animateur-Agentur gebucht worden.

Drei Stunden lang spielten sie Elsa und Anna aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin“, ließen sich mit Fans fotografieren und sangen auf der Bühne den Soundtrack zum Playback. Auch drei Jahre nach der Premiere des Films ist die Begeisterung, vor allem bei Mädchen, ungebrochen. Wenn Elsa und Anna auftreten, zücken sogar die Eltern ihr Smartphone vor der Bühne.

Von Mario Moers

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Stöcken in Zahlen
  • Stadtbezirk : Herrenhausen-Stöcken, 12. Stadtbezirk in Hannover 
  • Stadtteile: Burg, Herrenhausen, Ledeburg, Leinhausen, Marienwerder, Nordhafen und Stöcken
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 34.664 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Burg (3.725), Herrenhausen (7.660), Ledeburg (5.797), Leinhausen (2.918), Marienwerder (2.461), Nordhafen (128) und Stöcken (11.975)
  • Bevölkerungsdichte : 1.641 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30419
  • Geschichte: Der berühmteste Einwohner Stöckens war wohl Cord Broyhan. Er erfand 1526 ein helles Bier. Das nach ihm benannte obergärige Broyhan-Bier verschaffte der Stadt Hannover einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung und eine bedeutende Stellung auf dem Gebiet der damaligen Braukunst. Aus der Sitte, das Broyhan-Bier zusammen mit Branntwein zu trinken, entstand die Lüttje Lage.
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