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Erste Pläne für Marktplatz vorgestellt

Stöcken Erste Pläne für Marktplatz vorgestellt

Die Sanierungskommission bespricht die Neugestaltung des Stöckener Markts und nimmt eine Urkunde entgegen. Zuerst aber wird das Freizeitheim neu gestaltet.

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Stellvertretend für die entschuldigte Bezirksbürgermeisterin nimmt die Sanierungskommission die Urkunde für ein vorbildliches Freiraumentwicklungskonzept entgegen.

Stöcken. Der Stöckener Markt ist derzeit wahrlich keine Augenweide. Mit dem laufenden Neubau des Supermarkts und der Vorbereitung des Freizeitheimabrisses ist der Markt zur Dauerbaustelle mutiert. In der jüngsten Sitzung der Sanierungskommission wurde nun die geplante Neugestaltung des gesamten Platzes vorgestellt.

Ob der Brunnen bleibt, ist noch nicht entschieden. Einige andere Rahmenplanungen für den Umbau des in die Jahre gekommenen Marktes stehen jedoch schon fest. Zuvor ist allerdings das Freizeitheim an der Reihe. Erst nach dessen Fertigstellung, voraussichtlich 2017, wird der Markt angefasst. „Sobald die Baugenehmigung vorliegt, geht es hoffentlich im Sommer mit dem Bau des Freizeitheims los“, erklärte eine Stadtsprecherin der Kommission. Der Stöckener Markt wird dann bis 2019 in mehreren Bauphasen von Grund auf umgestaltet. Der groben Entwürfe, die jetzt mit der Beteiligung von Bürgern verfeinert werden, sehen eine Aufteilung in zwei Bereiche vor. Im Westen, vor dem Supermarkt, soll der Markt offen als Stadtplatz gestaltet werden. Im Osten ist weiterhin Parken vorgesehen. Als wesentliche Änderung soll der Platz besser mit dem Freizeitheim-Vorplatz und der Geschäftszeile auf der anderen Seite der Eichsfelder Straße verbunden werden. Dazu soll einer von drei Fahrspuren verschwinden. Die Straße soll schmaler werden und besser überquerbar. In der Sitzung wurde eine zusätzliche Begrenzung des Tempos auf 20 Kilometer pro Stunde zwischen Hogrefestraße und Moosbergstraße diskutiert. Vorgeschlagen wurde außerdem, im Zuge der Sanierung einen neuen Standort für die Altglas-Container zu suchen.

Für bereits abgeschlossene, grüne Projekte im Sanierungsgebiet Stöcken wurde Bezirksbürgermeistermeisterin Marion Diener in Abwesenheit von der Deutschen Umwelthilfe ausgezeichnet. Ihr Stellvertreter Karlheinz Mönkeberg (SPD) nahm die Urkunde für vorbildliche Freiraumentwicklung entgegen. „Mit der Auszeichnung wollen wir die Bedeutung der Grünflächenarbeit innerhalb der Städtebauförderung betonen“, erklärte Robert Spreter von der Deutschen Umwelthilfe.

Konkrete Projekte, die zu der Auszeichnung geführt haben, sind etwa der 2013 eingeweihte Bewegungspark am Gemeindeholz oder die Erneuerung des Spielplatzes Parlweg/Lauckerthof. In beiden Fällen wurden wenig genutzte Grünflächen attraktiv aufgewertet und zugänglich gemacht. „Wir sind stolz auf die Sanierung der Freudenthalstraße und auf den Bewegungspark, in dem bis heute nichts kaputtgegangen ist“, kommentierte Mönkeberg die Auszeichnung. Von Mario Moers

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Stöcken in Zahlen
  • Stadtbezirk : Herrenhausen-Stöcken, 12. Stadtbezirk in Hannover 
  • Stadtteile: Burg, Herrenhausen, Ledeburg, Leinhausen, Marienwerder, Nordhafen und Stöcken
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 34.664 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Burg (3.725), Herrenhausen (7.660), Ledeburg (5.797), Leinhausen (2.918), Marienwerder (2.461), Nordhafen (128) und Stöcken (11.975)
  • Bevölkerungsdichte : 1.641 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30419
  • Geschichte: Der berühmteste Einwohner Stöckens war wohl Cord Broyhan. Er erfand 1526 ein helles Bier. Das nach ihm benannte obergärige Broyhan-Bier verschaffte der Stadt Hannover einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung und eine bedeutende Stellung auf dem Gebiet der damaligen Braukunst. Aus der Sitte, das Broyhan-Bier zusammen mit Branntwein zu trinken, entstand die Lüttje Lage.
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