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Scheitert Ausbau der Schwarzen Heide am Naturschutz?

Stöcken Scheitert Ausbau der Schwarzen Heide am Naturschutz?

Bewohner des Quartierts Schwarze Heide mahnen im Bezirksrat den Naturschutz im geplanten Bauprojekt an der Autobahn zu achten. Insbesondere würde dort seltene Vogelarten brüten, deren Lebensraum nicht zerstört werden dürfe. Die Verwaltung versprach dies vor der Bebauung sorgfältig zu überprüfen.

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Werden Felder zu Wohngebiet? Rund 1400 Bewohner hat das Quartier Schwarze Heide – es könnte westlich der Stelinger Straße um 50 Hektar wachsen.

Quelle: Archiv

Hannover. Bewohner der Schwarzen Heide blicken mit Sorge auf das mögliche Bauprojekt an der Autobahn. Sie fürchten um gefährdete Vogelarten, die in diesem Gebiet brüten würden und andere Lebewesen in den Naturflächen. „Machen sie die nicht kaputt“, baten Anwohner der Schwarzen Heide bei der vergangenen Bezirkratssitzung die Fraktionsvertreter.

Im Februar hatte die SPD-Ratsfraktion in Absprache mit den gelb-grünen Koalitionspartnern einen Antrag zur Ausweisung eines 50 Hektar großen Wohngebiets westlich der Stelinger Straße vorbereitet. Die Fläche sei größer als das bisherige Wohngebiet Schwarze Heide. „Wenn das Gebiet bebaut wird, dann handelt es sich nur um die landwirtschaftliche Fläche gegenüber des Wohngebietes“, erklärte Petra Fischer, Bezirksplanerin der Stadt Hannover. Sollte sich herausstellen, dass tatsächlich gefährdete Tierarten in dieser Gegend leben würde, werde selbstverständlich nicht gebaut. Auch sei es noch nicht möglich, einen Zeitraum zu nennen, ab dem eine Bebauung möglich sei.

Der südliche Teil der Fläche sei für Gewerbe prädestiniert. „Aber es gibt noch keinen zeitlichen Rahmen“, betonte Bezirksplanerin Fischer. Noch müsse die Verwaltung Vorbereitungen treffen, dann würden die politischen Gremien eingeschaltet. Ob die fünf Felder gegenüber der Stelinger Straße zur Baufläche werden würden, stünde noch nicht fest. Noch können die besorgten Bewohner der Schwarzen Heide also hoffen.

Von Tomma Petersen

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Stöcken in Zahlen
  • Stadtbezirk : Herrenhausen-Stöcken, 12. Stadtbezirk in Hannover 
  • Stadtteile: Burg, Herrenhausen, Ledeburg, Leinhausen, Marienwerder, Nordhafen und Stöcken
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 34.664 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Burg (3.725), Herrenhausen (7.660), Ledeburg (5.797), Leinhausen (2.918), Marienwerder (2.461), Nordhafen (128) und Stöcken (11.975)
  • Bevölkerungsdichte : 1.641 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30419
  • Geschichte: Der berühmteste Einwohner Stöckens war wohl Cord Broyhan. Er erfand 1526 ein helles Bier. Das nach ihm benannte obergärige Broyhan-Bier verschaffte der Stadt Hannover einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung und eine bedeutende Stellung auf dem Gebiet der damaligen Braukunst. Aus der Sitte, das Broyhan-Bier zusammen mit Branntwein zu trinken, entstand die Lüttje Lage.
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