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Stöcken Scheitert Ausbau der Schwarzen Heide am Naturschutz?
Hannover Aus den Stadtteilen Stöcken Scheitert Ausbau der Schwarzen Heide am Naturschutz?
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14:30 24.07.2017
Werden Felder zu Wohngebiet? Rund 1400 Bewohner hat das Quartier Schwarze Heide – es könnte westlich der Stelinger Straße um 50 Hektar wachsen. Quelle: Archiv
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Hannover

Bewohner der Schwarzen Heide blicken mit Sorge auf das mögliche Bauprojekt an der Autobahn. Sie fürchten um gefährdete Vogelarten, die in diesem Gebiet brüten würden und andere Lebewesen in den Naturflächen. „Machen sie die nicht kaputt“, baten Anwohner der Schwarzen Heide bei der vergangenen Bezirkratssitzung die Fraktionsvertreter.

Im Februar hatte die SPD-Ratsfraktion in Absprache mit den gelb-grünen Koalitionspartnern einen Antrag zur Ausweisung eines 50 Hektar großen Wohngebiets westlich der Stelinger Straße vorbereitet. Die Fläche sei größer als das bisherige Wohngebiet Schwarze Heide. „Wenn das Gebiet bebaut wird, dann handelt es sich nur um die landwirtschaftliche Fläche gegenüber des Wohngebietes“, erklärte Petra Fischer, Bezirksplanerin der Stadt Hannover. Sollte sich herausstellen, dass tatsächlich gefährdete Tierarten in dieser Gegend leben würde, werde selbstverständlich nicht gebaut. Auch sei es noch nicht möglich, einen Zeitraum zu nennen, ab dem eine Bebauung möglich sei.

Der südliche Teil der Fläche sei für Gewerbe prädestiniert. „Aber es gibt noch keinen zeitlichen Rahmen“, betonte Bezirksplanerin Fischer. Noch müsse die Verwaltung Vorbereitungen treffen, dann würden die politischen Gremien eingeschaltet. Ob die fünf Felder gegenüber der Stelinger Straße zur Baufläche werden würden, stünde noch nicht fest. Noch können die besorgten Bewohner der Schwarzen Heide also hoffen.

Von Tomma Petersen

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