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Wilhelm-Schade-Schule wird "Sportfreundliche Schule"

Stöcken Wilhelm-Schade-Schule wird "Sportfreundliche Schule"

Trommeln, tanzen und zehn La-Ola-Wellen - so sieht es aus, wenn die Wilhelm-Schade-Schule eine Auszeichnung feiert. Und damit wird gleich zu Beginn der Feier in der Aula klar: Hier ist Bewegung drin. Und darum geht es auch bei dem Titel „Sportfreundliche Schule“, mit dem die Schule sich ab jetzt schmücken darf.

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Stolz trägt Tayyip Fidan (3. v. l.) das Schild und Davis Gueye die Urkunde, die sie von Katharina Schaper von der Landesschulbehörde (ganz links) überreicht bekamen. Schulleiterin Iris Markowka-Scharf (2. v. r.) und Sportobfrau Barbara Remer freuen sich ebenfalls über die Auszeichnung.

Quelle: Sonja Steiner

Hannover. „Wir fördern die Freude an der Bewegung und die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler. Wir bewegen uns in Gemeinschaft und entwickeln dabei Teamgeist und Fairness“, umreißt Schulleiterin Iris Makowka-Scharf das Leitbild der Schule mit 85 Schülern. Dabei erlebten die Schüler ihre Möglichkeiten und Grenzen, erführen Verbindendes und öffneten sich für Neues, führt sie weiter aus.

Ringen, Schwimmen, Yoga

Im November vergangenen Jahres hatte sich die Wilhelm-Schade-Schule um die landesweite Auszeichnung bei der Landesschulbehörde beworben - die vielfältigen Aktionen und Projekte der Schule für geistige Entwicklung hat die Juroren überzeugt. Dazu gehören Sport-AGs wie Ringen und Kämpfen, Schwimmen, Hip-Hop, Fußball, Yoga und sogar Reiten. Und natürlich die Zirkus-AG und die Tanzgruppe, die an diesem Tag unter begeistertem Beifall ihr Können zeigen. Beim Fußball und beim Schwimmen fördert die Schule besondere Talente, die dann an den Wettkämpfen von Jugend trainiert für Paralympics teilnehmen.

Unterstützung von außen

Darüber hinaus beteiligen sich die Kinder erfolgreich an den Special Olympics und am Boule-Festival in Hannover. „Und wir haben die kleine Bühne, auf der wir viermal im Jahr besondere Leistungen auszeichnen“, erklärt Sportobfrau Barbara Remer. In einer Bilder-Show zeigt sie die Highlights der Special Olympics 2016. „Wir hatten Athleten aus München und Lüneburg bei uns zu Gast, und Ihr habt sie ganz toll mit gesundem Essen versorgt! Deshalb jetzt noch eine La-Ola-Welle“, ruft sie ins Publikum.

Ohne ein sehr engagiertes Kollegium und ohne Unterstützung von außen sei das umfangreiche Programm nicht zu schaffen, erklärt Remer. Zur Zeit arbeitet die Wilhelm-Schade-Schule mit den Vereinen I can do, Music College Hannover, dem Reit- und Voltigierverein Badenstedt und dem Netzwerk Lebenskunst zusammen, das das Zirkusprojekt leitet. Die Kooperationen sollen weiter ausgebaut werden, betont Schulleiterin Iris Makowka-Scharf.

„Ich bin schwer beeindruckt von dem, was ich eben gesehen habe“, meint Katharina Schaper von der Landesschulbehörde nach den Darbietungen auf der Leiter, mit Bändern und mit Eimern, die als Trommeln dienen. „Die Auszeichnung ist für euch alle, denn ihr erweitert eure Grenzen, ihr trainiert hart, und ihr habt Spaß“, lobt sie die Schüler. „Dass Sport verbindet, sieht man an dieser Schule ganz besonders. Bleibt dran, bleibt in Bewegung!“

Von Sonja Steiner

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Stöcken in Zahlen
  • Stadtbezirk : Herrenhausen-Stöcken, 12. Stadtbezirk in Hannover 
  • Stadtteile: Burg, Herrenhausen, Ledeburg, Leinhausen, Marienwerder, Nordhafen und Stöcken
  • Einwohner: Im Stadtbezirk ca. 34.664 Einwohner
  • Einwohner je Stadtteil: Burg (3.725), Herrenhausen (7.660), Ledeburg (5.797), Leinhausen (2.918), Marienwerder (2.461), Nordhafen (128) und Stöcken (11.975)
  • Bevölkerungsdichte : 1.641 Einwohner je km²
  • Postleitzahl : 30419
  • Geschichte: Der berühmteste Einwohner Stöckens war wohl Cord Broyhan. Er erfand 1526 ein helles Bier. Das nach ihm benannte obergärige Broyhan-Bier verschaffte der Stadt Hannover einen beachtlichen wirtschaftlichen Aufschwung und eine bedeutende Stellung auf dem Gebiet der damaligen Braukunst. Aus der Sitte, das Broyhan-Bier zusammen mit Branntwein zu trinken, entstand die Lüttje Lage.
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