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Altbau an der Bismarckschule ist saniert

Schulsanierung Altbau an der Bismarckschule ist saniert

Mit dem Beginn des neuen Schuljahres sollen die Bauarbeiten an der Bismarckschule am Maschsee abgeschlossen sein. Nach der Eröffnung des neuen Schultrakts im letzten Jahr ist nun auch der Altbau komplett modernisiert worden.

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Die Altbau-Sanierung des Gymnasiums Bismarckschule wird zu Schulbeginn abgeschlossen. Der Neubau steht schon ein Jahr.

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Südstadt. Mehr als 14 Millionen Euro hat sich die Stadt die Renovierung und Erweiterung der Bismarckschule am Maschsee in der Südstadt kosten lassen. Der neue Schultrakt ist bereits seit einem Jahr in Betrieb: Zehn neue Klassenräume, eine Mensa und Caféteria sind hier entstanden. Zum Beginn des kommenden Schuljahres sollen nun auch die Renovierungsarbeiten für den Altbau ein Ende finden. Das Gebäude aus dem Jahr 1911 wurde komplett saniert.

„Der Knackpunkt war, Brand- und Denkmalschutz unter einen Hut zu bringen“, sagt Projektleiter Andreas Tremmel. Neue Fluchtwege und Raumschutzverglasungen hätten eingerichtet werden müssen, ohne den ursprünglichen Charakter des Gebäudes zu beeinträchtigen. „Das hat aber ganz gut funktioniert“, findet Tremmel.

Soweit es die Vorgaben des Denkmalschutzes erlaubten, wurde das Gebäude modernisiert. „Heizung, Lüftung und Sanitärbereiche wurden überall erneuert. Wir haben die ganze Haustechnik komplett neu gemacht“, erläutert der Bauingenieur. Da die bisherige Elektrik aus den fünfziger Jahren stammte, sei dies der teuerste Teil der Renovierung gewesen. Sichtbar werden die technischen Neuerungen jedoch nur selten, stattdessen bemühte sich die Baufirma Lindner aus Niederbayern, die ursprüngliche Bauweise wiederherzustellen.

„Die Flure und das Treppenhaus wurden alle nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten renoviert“, sagt Tremmel. Die ursprüngliche Bausubstanz sei erneuert, die Wände wieder nach historischem Vorbild gestrichen worden. Wie vom Denkmalschutz vorgegeben, sind die Originalfenster von 1911 erhalten geblieben, wo immer dies möglich war. Die einfach verglasten Fenster seien erneuert und mit neuen Dichtungen versehen worden, sagt der Bauingenieur.

Auch die komplette Tuff- und Sandsteinfassade sei gereinigt und von Bewuchs befreit worden. Eine Runderneuerung hat auch die Aula erhalten: Wandfarben, Vorhänge und das Holzparkett sind ebenso neu wie ein Extraplatz für Rollstuhlfahrer in der Empore. Diese ist wie der gesamte Altbau dank eines Fahrstuhls auch für Gehbehinderte erreichbar. Den Zugang zum Gebäude finden Rollstuhlfahrer jedoch nicht am neuen Haupteingang an der Rundtreppe, sondern am Neubau. Jeder der über 30 Fach- und Klassenräume im Altbau sei jedoch barrierefrei erreichbar, versichert Tremmel.

Die Schulräume sind ebenfalls alle saniert worden. Hier spielte der Denkmalschutz aber nur eine untergeordnete Rolle. Umgestaltet wurden vor allem die Naturwissenschaftsräume und die Klassenräume im Dachgeschoss.

Christian Link

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