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75 neue Wohnungen entstehen in der Südstadt

Südstadt 75 neue Wohnungen entstehen in der Südstadt

Auf zwei zentralen Grundstücken in der Südstadt gibt es Fortschritte zu verzeichnen. Am Altenbekener Damm entsteht eine moderne Wohnanlage mit 75 Wohnungen, und in der Jordanstraße wird der Abbruch des alten Gasolin-Umschlagorts vorbereitet.

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Vielleicht wird es noch höher: Der Sieger­entwurf der Gruppeomp aus Rastede.

Quelle: Gundlach GmbH

Hannover. Die Gebäude mit den zugenagelten Fenstern neben der Feuerwache sind schon lange mit Bauzäunen gesichert, dort muss das Erdreich saniert werden.

Der Neubau für den Altenbekener Damm wird als Klinkerbau mit drei Gebäudekörpern ausgeführt. Damit hat sich das niedersächsische Planerbüro Gruppeomp in einem internationalen Architektenwettbewerb gegen neun Konkurrenten durchgesetzt. Bauherr ist das hannoversche Immobilienunternehmen Gundlach, das das Grundstück im vergangenen Jahr von der Bundesagentur für Arbeit gekauft hatte. Dort ist bisher die Regionaldirektion (Landesarbeitsamt) untergebracht, sie zieht aber zum Pferdeturm. Das siebengeschossige Gebäude gilt als unsanierbar. Gundlach will es abreißen und ab 2015 durch die Neubauten ersetzen.

Der Entwurf von Gruppeomp aus Rastede ermögliche familienfreundliche und seniorengerechte Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern, sagt Gundlach-Geschäftsführer Lorenz Hansen – nach diesen Wohnungsgrößen gebe es die größte Nachfrage im Stadtteil. Die Gebäude sollen sich um einen Innenhof gruppieren, möglicherweise werden sie noch leicht erhöht. Stadtbaurat Uwe Bodemann, der in der Jury saß, sagte, der Beschluss sei einstimmig gefallen. Gundlach hat Forderungen aus der Politik zugestimmt, zehn Prozent der Wohnungen mit einer preiswerten Mietpreisbindung anzubieten.

Abbruch Jordanstraße: Die Stadt teilte gestern mit, dass es jetzt auch auf dem verwahrlosten Grundstück Jordanstraße vorangeht. Von 1923 bis 2012 war es an die Hauptverwaltung der Deutschen Gasolin, später Aral und zuletzt BP Europa SE verpachtet. Weil es auch als Öllager diente, ist das Erdreich verunreinigt. Jetzt beginnen zunächst auf der hinteren Seite des 5600 Quadratmeter großen Grundstücks Abbruch und Sanierung. Nach Abschluss der Arbeiten voraussichtlich gegen Jahresende nimmt die Stadt es zurück. Was darauf entsteht, ist noch offen.

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