Zu zwei Themen, die die Anwohner aus dem Stadtbezirk Südstadt-Bult in den vergangenen Wochen und Monaten bewegt haben, wird die Stadtverwaltung in der kommenden Sitzung des Bezirksrats Stellung nehmen: zum Maschseefest und zum Parken in der Bölschestraße. Dort hatte die Stadt ein einseitiges Parkverbot verhängt, um die Bäume am Randstreifen zu schützen – was bei den Anrainern der kleinen Straße im Stadtteil Bult auf wenig Gegenliebe stieß. Weitere Tagesordnungspunkte:
- Die Grünen möchten von der Verwaltung wissen, welche Maßnahmen die Stadt ergreifen wird, um die Verkehrssicherheit der künftig im Gebäude der ehemaligen Gustav-Stresemann-Realschule untergebrachten Grundschüler und Hortkinder an der Stresemannallee zu gewährleisten; dort sei unverändert ein rücksichtsloser Fahrstil vieler Autofahrer zu beobachten.
- In der Südstädter Schlägerstraße nahe der Lutherstraße lösen sich die weißen Streifen von der Fahrbahn ab, die eine Reihe neuer Senkrecht-Parkplätze kennzeichnen; die SPD fragt an, wie dieses Provisorium beseitigt werden kann und warum in diesem Bereich neuerdings doppelt so viele Parkplätze gebührenpflichtig sind wie zuvor.
- Um die vermehrte Zahl von Auffahrunfällen in der Marienstraße zwischen Unfallklinik und Sallstraße sorgt sich die CDU; die Fraktion möchte von der Verwaltung wissen, ob in diesem Bereich eine Ampelanlage oder ein Zebrastreifen eingerichtet werden kann, um dem Problem der die Marienstraße in großer Zahl querenden Fußgänger zu begegnen.
- In einem gemeinsamen Antrag fordern Grüne und SPD, probeweise auf Stephans-, Geibel- und Bertha-von-Suttner-Platz Hundestationen mit Tütenspendern einzurichten.
- Die Christdemokraten möchten, dass die Asphaltdecke der Stresemannallee Ecke Heinrich-Heine-Straße saniert wird, damit das sich hier bei stärkeren Regenfällen stauende Wasser besser abfließen kann.
Die Bezirksratssitzung beginnt am Mittwoch, 15. September, um 18 Uhr im Untergeschoss der Athanasiuskirche in der Böhmerstraße 8. Kurz nach Sitzungseröffnung haben Anwohner Gelegenheit, mögliche Anregungen weiterzugeben oder Kritik an Missständen in den Stadtteilen Südstadt und Bult zu äußern.