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Süd Elsa-Brändström-Schüler ziehen in ihr saniertes Gebäude zurück
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Elsa-Brändström-Schüler ziehen in ihr saniertes Gebäude zurück
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11:47 25.06.2010
Im neuen Jungenklo mit Namen "Wandelbar" arbeiten die Schüler noch an den Getränken. Quelle: Schmidt

Bis auf die Mauern ist fast alles neu. Außerdem ist die neue EBS um ein großzügiges Elterncafé, eine Mensa und drei Klassenräume erweitert worden. Die Baumaßnahmen haben mehr als zehn Millionen Euro gekostet. „Die anderthalb Jahre Auslagerung waren nicht schlimm“, meint Direktor Thomas Seidel-Becker, „wir wussten, wir kommen praktisch in eine neue Schule zurück.“

Gefreut haben sich sicher auch die Schüler der Mittelstufe. Sie bekamen aufgrund des Rück-Umzugs drei Tage früher Sommerferien. Viele Oberstufenschüler hingegen halfen beim Räumen und Transport. Zuerst zogen die Sammlungen der naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Physik und Chemie zurück in die alten Fachräume. Während der ersten Sommerferientage werden die übrigen Möbel zurück in die Schulräume gebracht. Die bislang genutzten Räume der alten PH müssen Ende Juni besenrein übergeben werden. Auch die Außenstelle in der Heinrich-Heine-Schule, wo die Schüler der 5. und 6. Klassen schon länger untergebracht waren, wird geräumt. In der neuen EBS haben alle Schüler – etwa tausend sind es derzeit – Platz.

Die Zeiten, in denen im Winter die Heizung ausfiel und die Wasserrohre platzten, dürften vorbei sein. Neu sind nicht nur die Heizung, sondern auch sämtliche Leitungen, Fenster, Decken, Bodenbeläge und Sanitäranlagen. Die Toiletten haben sich ganz besonders verändert. Aus dem alten Mädchenklo ist eine „Lady Lounge“ geworden, aus dem alten Jungenklo eine „Wandelbar“. So steht es in künstlerischen Keramiklettern am Eingang. Kunstschüler haben die Toiletten unter der Leitung der Künstler Yasemin Ylmaz und Burhan Uzunyayla neu gestaltet. Dadurch soll mehr Identifikation mit den Anlagen geschaffen und Vandalismus verhindert werden.

Während in der Aula noch die Parkettschleifmaschinen herumfahren und Treppen und Geländer schon einmal vom groben Schmutz befreit werden, stapeln sich immer mehr Kartons in den Fachräumen. Ende der Sommerferien werden auch die Klassenräume endgültig eingerichtet. Dann müsste auch das Elterncafé fertig gestellt sein, in dem die Eltern Schüler und Lehrer verköstigen. Auch der Schulhof wird dann wieder hergerichtet sein und für die fünften und sechsten Klassen eine neue Kletter-, Balancier- und Bewegungsecke bieten. Die dafür nötigen 25 000 Euro haben der Förderverein der Schule und der Bezirksrat spendiert.

Die neue Mensa allerdings wird voraussichtlich erst im Februar in Betrieb genommen. Im Sommer 2011 wird die Elsa-Brändström-Schule zur Ganztagsschule. „Das ist ein weiterer Riesensprung für die Schule“, sagt Thomas Seidel-Becker.

Karin Vera Schmidt

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