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Sanierung der Friedhofsmauer für Frühjahr geplant

Friedhof Anderten Sanierung der Friedhofsmauer für Frühjahr geplant

Nach über einem Jahr soll die Friedhofsmauer in Anderten nun repariert werden. Nach zahlreichen Beschwerden der Anwohner, reagiert nun auch die Stadt und spricht von einem größeren Aufwand. Ein Bauzaun dient aktuell zur Sicherung des Geländes. 

Kirchrode. Seit über einem Jahr nun ist die Mauer am Friedhof Anderten schon kaputt. Wo früher eine alte Backsteinmauer den Friedhof vom anliegenden Wohngebiet am Tessenowweg abgrenzte, steht nun ein Bauzaun. „Ich fühle mich hier wie auf einer Baustelle“, beschwert sich ein Anwohner, der seinen Namen nicht veröffentlichen möchte. Auch missfällig äußerte er sich über die angelegten Wege. Auf diesen befinden sich Fahrrinnen, die vermutlich durch die Fahrzeuge der Friedhofswärter verursacht wurden. Er habe den Eindruck, die Stadt setze ihre Prioritäten anderswo und habe den Zustand des Friedhofs vergessen. „Ich habe das Gefühl, der Friedhof wird auf Verschleiß gefahren und langsam vergeht die Hoffnung, dass sich bald etwas tut“, beklagt der Anwohner, der den Friedhof mehrmals wöchentlich besucht.

Wege sind verkehrssicher

Der Bauzaum sei kein auf Dauer zufriedenstellender Zustand, bestätigte auch Dennis Dix, Pressesprecher der Stadt Hannover. Dix widersprach jedoch dem Vorwurf, der Friedhof würde auf Verschleiß gefahren: „Die Friedhofsverwaltung kontrolliert die Wege jährlich, diese sind verkehrssicher. Fahrspuren lassen sich nicht immer vermeiden.“ Auch sofortige Sanierungen seien schwierig, sagte Dix: „Große historische Grabanlagen haben teilweise schwierige Rechtsbeziehungen, sodass es für die Stadt einen großen Aufwand bedeutet, diese Grabstätten und Grabfelder neu zu strukturieren und Angehörige auf ihre Pflichten hinzuweisen.“ Der Pflegezustand des Friedhofs habe sich in den letzten Jahren aber bereits verbessert und würde sich weiterhin verbessern.

Bestätigen tat Dix den Eindruck des Anwohners, es gäbe verschiedene Prioritäten der Baustellen: Durch parallel laufende Baumaßnahmen müsse die Dringlichkeit abgewogen werden. Dafür sei vorerst der Bauzaum aufgestellt worden. Dieser diene zur Absicherung der Gefahrenstelle und schließe eine Gefährdung von Passanten und Friedhofsbesuchern aus. Dix machte jedoch Hoffnung: „Die Sanierung der Mauer ist nun für das Frühjahr 2018 geplant.“

Von Nele Schröder

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