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Gasleitungen in Kirchrode falsch verschweißt

Bauarbeiten Gasleitungen in Kirchrode falsch verschweißt

Die Baustelle am Kleinen Hillen in Kirchrode bleibt bis August bestehen. Eigentlich sollten die Leitungsarbeiten schon Ende 2010 abgeschlossen sein. Schlecht verschweißte Gasleitungen führen jetzt zu weiteren Verzögerungen.

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Am Kleinen Hillen werden neue Gas- und Wasserleitungen verlegt, doch die Arbeiten ziehen sich seit Monaten in die Länge.

Quelle: Schmidt

Kirchrode. Die Anwohner des Kleinen Hillen und der Ostfeldstraße können bald aufatmen, müssen aber trotzdem noch etwas Geduld haben. Die Leitungsarbeiten vor ihren Haustüren, die sich bereits mehrere Monate länger als geplant hinziehen, sollen Ende August abgeschlossen sein. In beiden Kirchröder Straßen werden neue Wasser- und Gasleitungen verlegt – im Großen Hillen bereits seit Herbst vergangenen Jahres. Gemäß der Ausschreibung hatten die Arbeiten parallel erledigt werden und bereits Ende 2010 vorbei sein sollen. Weil aber die von den Stadtwerken mit den Arbeiten beauftragte Firma Duensing nur eine Arbeitskolonne statt wie geplant zwei zur Verfügung hatte, wurden die Leitungen erst in der Ostfeldstraße und anschließend im Kleinen Hillen verlegt.

Nach Auskunft von Carlo Kallen, Pressesprecher bei den Stadtwerken, wurden außerdem bei einer Zwischenabnahme Mängel an den Schweißnähten der Gasleitungen in beiden Straßenzügen festgestellt. Außerdem seien an einigen Stellen die Baunormen-Mindestabstände zwischen den beiden Leitungstypen nicht eingehalten worden. „Das ist bedauerlich, aber nicht zu ändern“, sagt Kallen, „wir können diese Mängel aus Sicherheitsgründen auf keinen Fall tolerieren.“

Die Straßen müssten, so der Sprecher, an mehreren Stellen noch einmal geöffnet und die Leitungsteile neu verschweißt werden. Am vergangenen Freitag gab es ein weiteres Treffen mit den beteiligten Firmen und Stadtwerke-Vertretern. Demnach sollen die Bauarbeiten bis Ende August abgeschlossen sein. Die Straßendecken sollen dann ebenfalls wiederhergestellt sein, sodass die Anwohner – auch der kleinen Querstraßen – nach vielen Monaten endlich wieder ungehindert ihre Grundstücke erreichen können. Dann müssen sie ihre Mülltonnen auch nicht mehr per Hand zu den Hauptstraßen rollen, weil dann wieder genug Platz für die Müllfahrzeuge sein wird.

Karin Vera Schmidt

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