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Gallier haben bald ein eigenes Haus

Döhren Gallier haben bald ein eigenes Haus

Für die „Kleinen Gallier“ wird ein langgehegter Wunsch wahr: Sie bekommen ihr eigenes Gallierhaus. Damit kann der deutsch-französische Elternverein die Zahl seiner Betreuungsplätze verdoppeln - und somit künftig insgesamt 30 Krippen- und 50 Kindergartenkinder aufnehmen.

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Die Computergrafik des Architektenbüros Vorring Wagner zeigt, wie das „Gallierhaus“ einmal aussehen wird.

Döhren. Die Eltern der Kinder wünschen sich eine zweisprachige Erziehung für ihre Kinder. Der Spatenstich für das zweistöckige Kita-Gebäude auf einer fast dreieckigen Grünfläche der Üstra an der Peiner Straße 30 ist für den 15. November vorgesehen. Im Spätsommer 2014 sollen die Räume bezogen werden. „Das wird eine Bereicherung für Döhren“, sagte Bezirksbürgermeisterin Christine Ranke-Heck, nachdem Projektkoordinator Lars Schulze vom Elternverein die Pläne im Bezirksrat Döhren-Wülfel vorgestellt hatte.

Bislang sind die Betreuungsgruppen der „Kleinen Gallier“ noch in unterschiedlichen Gebäuden untergebracht. Die Krippe für Kinder im Alter zwischen 18 Monaten und drei Jahren befindet sich in einem Haus Am Uhrturm in Döhren, der Kindergarten ist in einem Gebäude Am Landwehrgraben in Waldhausen untergebracht. „Seit unserer Gründung vor 17 Jahren sparen wir für ein eigenes Gebäude“, sagt der Sprecher der Elterninitiative, Sebastian Texter. Die Ersparnisse allein reichen für das etwa 1,4 Millionen Euro teure Bauvorhaben jedoch längst nicht aus. Deshalb beantragte der Verein Fördermittel und Zuschüsse bei Stadt und Region, Bund und Land sowie der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) - und erhielt sie auch.

Demnach hat der Elternverein die Grünfläche an der Peiner Straße für 50 Jahre von der Üstra gepachtet und dafür mit dem Verkehrsunternehmen einen Erbaurechtsvertrag abgeschlossen. Am Rande der Fläche, zur Peiner Straße hin, soll ein zweistöckiges Gebäude in Holzständerbauweise errichtet werden. Der Rest des Grundstücks soll Spielfläche für die Krippen- und Kitakinder werden.

Bedenken von Bezirksratsmitgliedern, das Grundstück wirke doch recht klein und biete den Kindern nicht die vom Kita-Gesetz vorgeschriebene Spielfläche von zwölf Quadratmetern pro Kind, konnte Schulz schnell zerstreuen. Das Gelände sei rund 2000 Quadratmeter groß und liege damit deutlich über den Anforderungen. Auch die Frage, wie viele Büsche und Bäume am Rande der Fläche weichen müssen, konnte der Projektkoordinator zufriedenstellend beantworten. Die Fläche bleibe in ihren ursprünglichen Grenzen bestehen, das Grün im Randbereich werde nur um etwa einen Meter zurückgestutzt.

Noch fehlt dem Elternverein das Geld für die Gestaltung des Außengeländes. Dafür würden noch etwa 30 000 Euro benötigt, schätzt Texter. Das Geld hoffe der Verein über Spenden von Vereinsmitgliedern, Stiftungen und Unternehmen zusammenzubekommen.

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