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Kreuzung im Warmbüchenviertel bleibt vier Monate gesperrt

Mitte Kreuzung im Warmbüchenviertel bleibt vier Monate gesperrt

Der Frust ist schon jetzt groß: Eine der zentralen Verkehrsachsen im Warmbüchenviertel wird für vier Monate vollständig gesperrt. Im Kreuzungsbereich von Warmbüchenstraße, Blumenstraße und Hedwigstraße werden im Auftrag der Stadtwerke Hannover neue Fernwärmeleitungen verlegt.

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Nichts geht mehr in der Warmbüchenstraße:  Vorarbeiter Tobias Scharnhorst und seine Bauarbeiter verlegen dort neue Fernwärmeleitungen.

Quelle: Christian Link

Mitte.  Für die Dauer der Bauarbeiten kann der gesamte Knotenpunkt nicht befahren werden. Ab August erstrecken sich die Tiefbauarbeiten sogar bis zur Dietrichstraße.

„Hier wird alle anderthalb Jahre gebaut“, ärgert sich eine Anwohnerin, die seit 20 Jahren in der Warmbüchenstraße wohnt. Auch ihr Nachbar ist von den neuen Aufrissarbeiten wenig begeistert. „Jetzt reicht es langsam mit den Baustellen“, findet er. Vor allem ärgern sich die Anwohner darüber, dass die Aufrissarbeiten nicht aufeinander abgestimmt würden: „Wenn das hier mal jemand koordinieren würde, könnten einfach alle Leitungen auf einmal verlegt werden.“

Seit etwa einer Woche ist die Dauerbaustelle auf der Kreuzung eingerichtet. Für Autofahrer ist das mit zahlreichen Einschränkungen verbunden. Denn nicht nur im Baustellenbereich sind mehrere Parkplätze entfallen, die eigentlich dringend im Viertel gebraucht werden. Durch die Arbeiten sind drei Sackgassen entstanden sind. Das behindert den Verkehr zusätzlich - zumal vorvor den Absperrungen entsprechende Wendezonen eingerichtet wurden und in diesen Bereichen ein Halteverbot gilt, damit die Autos auch wieder aus den Straßen herausfahren können. Durch die Wendezonen ist auch die Einbahnstraßenregelung in den betreffenden Gebieten aufgehoben worden. In der Blumenstraße sowie in der Warmbüchenstraße zwischen Bertastraße und Baustelle dürfen Fahrzeuge nun für die Dauer der Bauarbeiten in beide Richtungen fahren.

„Noch sind die Anwohner relativ ruhig“, meint Vorarbeiter Tobias Scharnhorst von der Firma Duensing aus Neustadt. Wenn es Probleme mit der Baustelle gibt, ist er der zuständige Ansprechpartner. Etwas Ärger habe es aber bereits mit einigen uneinsichtigen Autofahrern gegeben, die ihre Fahrzeuge aller Halteverbotsschilder zum Trotz in den Wendezonen geparkt hatten. Mehrere Autos hätten bereits abgeschleppt werden müssen.

Begeistert sei natürlich niemand von der langen Bauzeit - die angesichts des vielen Regens vielleicht noch etwas länger andauern könnte, berichtet Scharnhorst. Außerdem würden die Bauarbeiten nicht gerade leise. Die Straße müsse in mehreren Bereichen aufgestemmt werden, damit die neuen Leitungen verschweißt werden können. „Wir versuchen die Behinderungen möglichst kurz zu halten“, sagt der Vorarbeiter. Dazu werde auf der Baustelle allerdings auch an manchen Sonnabenden gearbeitet.Für August ist ein zweiter Bauabschnitt bis zur Dietrichstraße geplant. Zeitgleich wird im Kreuzungsbereich weiter gebuddelt. Weitere Einzelheiten zu dazu will die Firma Duensing „zu gegebener Zeit“ bekanntgeben.

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