Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Süd Kulturbüro Südstadt bekommt weniger Geld
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Kulturbüro Südstadt bekommt weniger Geld
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:24 19.02.2018
Kinder können im Kulturbüro unter anderem Zaubern lernen. Quelle: Foto: Archiv
Anzeige
Südstadt

Die Mitglieder des Bezirksrats Südstadt-Bult haben mit einiger Enttäuschung auf den städtischen Zuschuss reagiert, den das Kulturbüro in diesem Jahr bekommen soll. Der Grund ist, dass die Stadt weniger überweist, als der Verein beantragt hatte. Der Betrag sei der Größe des Stadtteils und der gut funktionierenden Einrichtung nicht angemessen, beklagten Mitglieder des Bezirksrats in der jüngsten Sitzung des Gremiums. 

Zur Abstimmung im Bezirksrat stand eine Vorlage der Verwaltung. Der Verein hatte 138 760 Euro beantragt, tatsächlich erhält das Kulturbüro aber lediglich 125 000 Euro. Allerdings liegen die Gesamtausgaben bei etwa 155 000 Euro. „Die Differenz zur Zuwendung wird aus den Einnahmen des Vereins gedeckt“, heißt es in der Drucksache. 

„Wir hoffen, dass das Kulturbüro künftig auf eine sichere Basis gestellt wird“, sagte der Vereinsvorsitzende Thomas Siekermann, der auch für die FDP im Stadtbezirksrat sitzt. Er sieht das Kulturbüro Südstadt gegenüber vergleichbaren Einrichtungen in Hannover benachteiligt – denn für die Südstadt habe die Stadtverwaltung noch keine vollen Stellen in der Kulturarbeit bewilligt. 

Das Rathaus hat angekündigt, dem Verein ab 2019 einen dreijährigen Fördervertrag anzubieten, dann könnte das Kulturbüro zumindest besser planen. Allerdings ist die Verwaltung bei finanziellen Zusagen zurückhaltend. Der neue Zuwendungsvertrag werde sich voraussichtlich an der bisherigen Förderhöhe orientieren, steht in der Verwaltungsvorlage. 

Siekermann will vom kommenden Frühjahr an mit der Stadt verhandeln. Dabei soll es auch um die räumliche Situation gehen. Weil das Athansiushaus von der Kirchengemeinde an einen neuen Besitzer verkauft worden ist, ist für den Verein noch unklar, wie es künftig mit den Räumen weitergeht – zumal das Haus der Religionen, das im gleichen Gebäude untergebracht ist, künftig mehr Platz erhalten soll. 

Das Kulturbüro Südstadt macht kulturelle Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Kurse und Veranstaltungen werden pro Jahr von mehr als 1500 Menschen genutzt. Das Kulturbüro eröffnete im Jahr 2000. Damals startete der Verein mit einer sogenannten ABM-Stelle (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme). Zu diesem Zeitpunkt begann die Stadt auch, die finanzielle Unterstützung zu überweisen. Das war im Jahr 2000 ein Betrag in Höhe von 33 000 Mark. 

Die Mitglieder des Bezirksrats Südstadt-Bult zeigten sich enttäuscht über den städtischen Zuschuss für dieses Jahr. Der Grund ist, dass die Stadt weniger überweist, als der Verein beantragt hatte. Der Betrag sei der Größe des Stadtteils und der gut funktionierenden Einrichtung nicht angemessen, beklagten Mitglieder des Bezirksrats in der jüngsten Sitzung des Gremiums. 

Zur Abstimmung im Bezirksrat stand eine Vorlage der Verwaltung. Der Verein hatte 138.760 Euro beantragt, tatsächlich erhält das Kulturbüro aber lediglich 125.000 Euro. Allerdings liegen die Gesamtausgaben bei etwa 155.000 Euro. „Die Differenz zur Zuwendung wird aus den Einnahmen des Vereins gedeckt.“ 

„Wir hoffen, dass das Kuturbüro künftig auf eine sichere Basis gestellt wird“, sagt der Vereinsvorsitzende Thomas Sieckermann, der auch für die FDP im Stadtbezirksrat sitzt. Er sieht das Kulturbüro Südstadt gegenüber vergleichbaren Einrichtungen in Hannover benachteiligt, denn für die Südstadt habe die Stadtverwaltung noch keine vollen Stellen in der Kulturarbeit bewilligt. 

Das Rathaus hat angekündigt, dem Verein ab dem Jahr 2019 einen 3-jährigen Fördervertrag anzubieten, dann könnte das Kulturbüro zumindest besser planen. Allerdings ist die Verwaltung bei finanziellen Zusagen zurückhaltend. Der neue Zuwendungsvertrag werde sich voraussichtlich an der bisherigen Förderhöhe orientieren, heißt es in der Verwaltungsvorlage. 

Siekermann will vom kommenden Frühjahr mit der Stadt verhandeln. Dabei soll es auch um die räumliche Situation gehen. Denn weil das Athansiushaus von der Kirchengemeinde an einen neuen Besitzer verkauft worden ist, ist für den Verein noch unklar, wie es künftig mit den Räumen weitergeht, zumal das Haus der Religionen, das im gleichen Gebäude untergebracht ist, künftig mehr Platz erhalten soll. 

Das Kulturbüro Südstadt macht kulturelle Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Kurse und Veranstaltungen werden pro Jahr von mehr als 1500 Menschen genutzt. Das Kulturbüro eröffnete im Jahr 2000. Damals startete der Verein mit einer sogenannten ABM-Stelle (Arbeitsbeschaffungsmaßnahme). Zu diesem Zeitpunkt begann die Stadt auch die finanzielle Unterstützung, das war im Jahr 2000 ein Betrag in Höhe von 33.000 DM. 

Von Mathias Klein

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Für Autofahrer, die sich zwischen den Stadtteilen Mittelfeld und Wülfel bewegen, dürfte es in den nächsten Monaten Verzögerungen geben. Die Bahnbrücke Am Mittelfelde muss instandgesetzt werden.

19.02.2018

Nach über einem Jahr soll die Friedhofsmauer in Anderten nun repariert werden. Nach zahlreichen Beschwerden der Anwohner, reagiert nun auch die Stadt und spricht von einem größeren Aufwand. Ein Bauzaun dient aktuell zur Sicherung des Geländes. 

12.02.2018

Der starke Einwohner-Zuwachs der vergangenen Jahre geht nicht spurlos an Bemerode vorbei. Bis 2030 sollen noch 27.000 weitere Anwohner im Stadtteil hinzukommen. Im Krokus stellte die Verwaltung nun die weiteren städtebaulichen Pläne für Bemerode vor. 

11.02.2018
Anzeige