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Döhren-Wülfel

Linden werden unterirdisch gesichert

Von Michael Zgoll

Nach dem Bau des Hochbahnsteigs Hildesheimer Straße Ecke Peiner Straße im Jahre 2009 hatte der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün im Bereich der Bushaltestellen am östlichen Rand der Hildesheimer Straße sieben neue Bäume gepflanzt – doch nur drei dieser sieben Bäume wurde mit Holzpfählen und Seilen gesichert.
Busstopp Peiner Straße

Neben den Metall-Absperrungen am Busstopp Peiner Straße wird's schnell eng.

© Zgoll

Als dann bei einem Verkehrsunfall einer der vier ungesicherten Bäume so schwer beschädigt wurde, dass dieser schließlich gefällt werden musste, wurde der Bezirksrat Döhren-Wülfel aktiv. Die Anfrage der CDU-Fraktion, warum denn nicht alle sieben Bäume gesichert worden seien, beantwortete die Verwaltung in der vergangenen Sitzung des Gremiums mit der Auskunft, dass im Bereich der Bushaltestelle genügend Platz für ein- und aussteigende Fahrgäste bleiben müsse. Aus Platzmangel seien die Bäume daher mit einer so genannten Unterflur-Verankerung am Pflanzballen gesichert worden statt mit – durchaus preiswerteren – „Pfahl-Dreiböcken“; diese würden aufgrund ihrer Sperrigkeit Unfallgefahren bergen.

Die gefällte Linde an diesem recht prominenten Platz in Döhren wird im kommenden Winterhalbjahr nachgepflanzt, die Kosten übernimmt der Verursacher des Verkehrsunfalls, hieß des von Seiten der Verwaltung. Auf die Frage des WfH-Bezirksratsherrn Heinrich Mix, warum denn am Buseinstieg direkt an der Peiner Straße immer noch eine Reihe von eisernen Baumschutz-Gestellen stehe, obwohl hier noch weniger Platz als an der Hildesheimer Straße sei, blieb die Stadt eine Antwort schuldig.

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