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Süd Neue Straße soll Wohngebiet entlasten
Hannover Aus den Stadtteilen Süd Neue Straße soll Wohngebiet entlasten
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13:14 23.01.2014
Von Margret Jans-Lottmann
Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette (re.) und Vertreter der Fachmärkte gaben die neue Verbindungsstrecke offiziell frei. Quelle: Rainer Surrey
Südstadt

Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette eröffnete gemeinsam mit den Vertretern der Fachmärkte die neue Verbindung, die nach der Gewerkschafterin Anna Zammert benannt wurde. Gut zwei Millionen Euro haben die Inhaber der im Fachmarktzentrum ansässigen Geschäfte in den Bau der 800 Meter langen Straße investiert, wie der zuständige Projektentwickler der Franzen Group, Thomas Ketterer, auf Nachfrage des Stadt-Anzeigers mitteilte.

Die Stadt hatte den Bau der Erschließungsstraße in das insgesamt 131 000 Quadratmeter große Gewerbegebiet mit dem dazugehörenden Fachmarktzentrum gefordert, um die Anwohner vor einer zu hohen Verkehrsbelastung zu schützen. Bislang quälten sich denn auch viele Autos und Lieferfahrzeuge durch die Jordanstraße und die engen Straßen der benachbarten Wohngebiete. Mit der Eröffnung der Anna-Zammert-Straße hat die Stadt auch die Vorfahrt neu geregelt: Fahrzeuge auf der neuen Straße haben freie Fahrt. Für Fußgänger und Fahrradfahrer wurde ein kombinierter Fuß- und Radweg auf beiden Seiten der Fahrbahn angelegt.

Ganz fertig ist die Anna-Zammert-Straße aber noch nicht. Zwischen die Parkbuchten würden noch insgesamt 27 Bäume gepflanzt, sagt Ketterer. Zwei davon stünden schon. Nach Angaben von Stadtsprecher Dennis Dix sollen die restlichen Platanen bis zum kommenden Frühjahr in die dafür vorbereiteten Öffnungen gesetzt werden.

Auch die Vermarktung der Gewerbeflächen auf dem einstigen Bahngelände geht voran. Der Projektentwickler Aurelis Real Estate hat bislang Gewerbeflächen an drei bisherige Mieter verkauft, wie ein Sprecher auf Nachfrage mitteilte. Für das ehemalige Gelände des Hagebaumarktes am Südbahnhof ist das Unternehmen Aurelis noch mit der Stadt im Gespräch darüber, wie sich der geplante Wohnungsbau nahe der Bahnlinie verwirklichen lässt. „Wir gucken, wie wir dort ein gut verträgliches Wohnen organisieren können“, sagte der Sprecher.

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