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Postsportverein entlastet Umwelt mit neuer Wärmedämmung

Gebäudesanierung Postsportverein entlastet Umwelt mit neuer Wärmedämmung

Die Gebäude des Postsportvereins am Bischofsholer Damm wurden energetisch saniert. Mit neuer Wärmedämmung und Solarwärme-Anlage reduziert der Verein seinen Energieverbrauch erheblich. Auch der Schimmel in den Sanitäranlagen ist beseitigt.

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Bürgermeister Bernd Strauch (2.v.l.) übergibt der Vorsitzenden des Vereins Elsbeth Roske (l.) eine Urkunde für das Engagement im Klimaschutz.

Bult. Die Energiebilanz des Postsportvereins (PSV) Hannover hat sich deutlich verbessert: Nachdem die Gebäude am Bischofsholer Damm energetisch saniert worden sind, hat der Verein aus dem Stadtteil Bult seinen Energieverbrauch um 36 Prozent senken können. Die entsprechenden Arbeiten waren bereits in der Zeit von August 2009 bis Sommer 2010 erfolgt, doch präsentierte der Verein die Sanierungsergebnisse erst jüngst bei einer Feier anlässlich des 85-jährigen Vereinsbestehens. Für die Modernisierung hatte sich der Post SV über den Stadtsportbund um eine Förderung im Rahmen des Projekts „e.co-Sport – Energetische Sportstättensanierung“ in der Region Hannover beworben. Die Sanierung kostete insgesamt 243 500 Euro.

Der Post SV ist einer von 42 Sportvereinen in Stadt und Region, die ihre Gebäude und Heizungen in den vergangenen Jahren ökologisch und ökonomisch sinnvoll modernisiert und das Projekt e.co-Sport in Anspruch genommen haben. Mehr als die Hälfte der Kosten wurden auch am Bischofsholer Damm durch Fördermittel aufgebracht. 61 000 Euro übernahm die Stadt Hannover, 37 000 Euro gab der Stadtsportbund dazu, 18 500 Euro steuerte die Region Hannover bei und 13 000 Euro der enercity-Fonds proKlima der Stadtwerke. Die restlichen 114 000 Euro finanziert der Verein über ein Darlehen. Koordiniert wird das e.co-Sport-Projekt von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover.

Die Fassade des Altbaus der Postler aus den Jahren 1978 / 1979 ist jetzt wärmegedämmt – ebenso wie die Decke des Obergeschosses. Türen und Fenster wurden mit Wärmeschutzverglasung ausgestattet. Da die Heizung erst fünf Jahre alt ist, wurde sie nicht ausgetauscht, sondern nur mit einer Hocheffizienzpumpe und einer elektrischen Steuerung sowie einem neuen Speicher optimiert.

Die sanitären Anlagen unter dem Saal im Altbau, der aus dem Jahre 1955 stammt, und im nunmehr wärmegedämmten Gebäude wurden komplett neu gefliest – dort war der Schimmelbefall nicht länger akzeptabel. Außerdem erhielten die Duschen in den Umkleiden wassersparende Armaturen und eine Lüftungsanlage. Das heiße Wasser kommt jetzt aus einer Solarwärme-Anlage auf dem Dach. Auf diese Weise wird der Postsportverein die Umwelt künftig jährlich mit 16 300 Kilogramm Kohlendioxid weniger belasten; das entspricht den Emissionen von fünf Einfamilienhäusern.

Karin Vera Schmidt

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