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Schleusenfest in Anderten lockt tausende Besucher
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14. Stadtteilfest Schleusenfest in Anderten lockt tausende Besucher

Menschen aus der gesamten Region kamen am vergangenen Wochenende zum 14. Stadtteilfest in Anderten. Rund um die Hindenburgschleuse begeisterten der Schiffsverkehr und zahlreiche Attraktionen die Besucher.

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Das Fahrstuhlfahren in der Schleuse wurde von vielen Gästen beobachtet und ausprobiert.

Quelle: Link

Hannover. Eigentlich ist das Prozedere an der Hindenburgschleuse in Anderten nichts Besonderes: Pro Jahr werden hier rund 22 000 Schiffe durchmanövriert. Einmal im Jahr, beim Anderter Schleusenfest, wird aber jede einzelne Schleusung von Dutzenden, teilweise sogar von Hunderten Zuschauern gespannt beobachtet. Am vergangenen Wochenende jährte sich das beliebte Stadtteilfest zum 14. Mal.

Zu der zweitägigen Veranstaltung auf dem Festgelände am westlichen Kanalufer hatte die Werbegemeinschaft Anderter Geschäftsleute und Umgebung (WAG) eingeladen – und Tausende Menschen aus der gesamten Region kamen. Ein besonderes Erlebnis war es vor allem für jene, die einen Platz auf einem der Passagierschiffe bekommen hatten, die durch die 14,70 Meter hohe Schleuse gebracht wurden. Michael Grabert aus Bothfeld zum Beispiel war zum ersten Mal auf dem Fest und wollte sich die Fahrt durch die Schleuse nicht entgehen lassen: „Dieses Absinken ist schon ein besonderes Erlebnis, wirklich toll“, schwärmte er.

Zu den Schiffen, die den Weg durch die Schleuse am Festwochenende gleich mehrfach zurücklegten, gehörte auch das Kindertraumschiff MS Futurum. Auf dem Schiff der Gesellschaft „Hilfe für hungernde Kinder“ konnten zahlreiche Kinder zum ersten Mal in ihrem Leben eine Schleusenfahrt erleben. Die jungen Besucher hatten aber nicht nur auf der MS Futurum ihr Vergnügen: Auch das Rahmenprogramm hielt für sie zahlreiche Aktionen bereit. „Das Angebot für Kinder ist wirklich sehr gut und vielseitig“, meinte eine Mutter. Das Schleusenfest sei in den vergangenen Jahren vor allem für Familien mit Kindern immer attraktiver geworden.

Ältere Besucher dagegen nahmen statt auf einem Pferderücken oder im Karussell lieber auf Bänken Platz und genossen dort die Auftritte von Musikern und Tanzgruppen. Bei der Party am Sonnabend ließ die Gäste allerdings das Wetter im Stich. „Am Abend war es einfach zu kalt, aber wir sind trotzdem mehr als zufrieden“, sagt WAG-Sprecherin Heidrun Küster. Es habe sogar mehr Besucher gegeben als im Vorjahr. Die Chefin des Schützenhauses Anderten ist seit Beginn des Schleusenfestes mit dabei: „Die ersten vier Jahre war ich zum Feiern hier, die vergangenen zehn Jahre zum Arbeiten.“

Christian Link

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