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Südstadt Bürgerdialog für die Geibelstraße
Hannover Aus den Stadtteilen Südstadt Bürgerdialog für die Geibelstraße
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02:15 20.08.2016
Hindernisparcours: Die Radwege an der Geibelstraße werden regelmäßig von parkenden Autos blockiert, deren Fronten über die Markierungen ragen. Quelle: Schwarzenberger
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Hannover

Die knapp 1,3 Kilometer lange Trasse soll vom Geibelplatz bis zum Maschsee komplett erneuert werden. Jüngst schauten sich Verwaltungsvertreter und Politiker die Mängel vor Ort an. Bis sie behoben sind, wird es aber noch dauern. In frühestens drei Jahren, so schätzt FDP-Ratspolitiker Wilfried Engelke, könnte das Mammutvorhaben starten. Diese Zeit soll auch für einen Bürgerdialog genutzt werden.

„Der ganze Straßenraum muss neu geordnet werden“, sagte Stadtsprecher Alexis Demos. Die Problemzonen sind vielfältig. Östlich des Sallplatzes fehlen eigene Radwege; am Sallplatz selbst treffen Geibel-, Sall- sowie Jordanstraße aufeinander: Die Situation dort ist so unübersichtlich, dass es regelmäßig zu Beinahekollisionen kommt. Freitags, zum Wochenmarkt auf dem Stephansplatz, herrscht Ausnahmezustand. Parkende Lieferwagen und Autos verstellen Fußgängern, die über die Geibelstraße wollen, die Sicht. In Höhe des Stephansplatzes fehlen zudem Querungshilfen über die stark befahrene Geibelstraße.

Südstädter ärgern sich über Radwege

Ein Hauptärgernis für viele Südstädter ist die Lage der Radwege: Sie sind zwischen Gehweg und den Parkplätzen gequetscht. Verschärft wird das dadurch, dass parkende Autos regelmäßig die Radstreifen blockieren. Vor Jahren ließ die Stadt die hohen Bordsteine an der Geibelstraße abschleifen, damit die Autos ohne Schäden halb auf der Straße, halb auf dem Bürgersteig parken können. Eingebürgert hat sich inzwischen aber, mit beiden Achsen auf dem Bordstein zu parken - ohne auf die Markierungen zu achten. „Das ist alles in allem eine schwierige Lage“, sagt Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne.

Umbau soll Mängel beseitigen

Der große Umbau soll mit vielen Mängeln aufräumen. „Das wird ein umfangreiches Projekt, das einen erheblichen Planungsvorlauf hat“, sagt Stadtsprecher Demos. Weder zum Terminplan noch zum Budget könne jetzt eine Aussage getroffen werden. Engelke, der für die Liberalen auch im Bauausschuss sitzt, weiß, dass durchaus drei Jahre Vorbereitungszeit nötig sein könnten. „Wichtig ist, dass die Bauphasen entzerrt werden“, betonte er. In mehreren Bauabschnitten dürfte die Geibelstraße nach und nach hergerichtet werden. Damit der Verkehr dabei nicht zum Erliegen kommt, muss die Verwaltung sehr kleinteilig planen. Und sie soll die Anlieger beteiligen. „Die Details werden derzeit geklärt“, sagte Demos.

"Da müssen wir intensiv mit den Bürgern reden"

Hannovers Bürgermeister Thomas Hermann - ein Südstädter - schwebt ein Bürgerdialog vor, wie er in den Neunzigerjahren mit dem Südstädter Verkehrsforum organisiert wurde. In Arbeitsgruppen diskutierten Anwohner damals über wichtige Probleme und mögliche Lösungen. „Die Geibelstraße ist eine zentrale Straße. Da müssen wir intensiv mit den Bürgern reden“, sagte Hermann. Anwohner, Radfahrer, Marktbeschicker und Kaufleute sollen eingebunden werden. Es müssten etliche Konflikte gelöst werden. Die zwischen Radfahrern und den Autofahrern zum Beispiel. Das, so signalisierte Engelke bereits, dürfe aber nicht dazu führen, dass es an der Geibelstraße am Ende deutlich weniger Parkflächen für Autos gebe.

Von Marcel Schwarzenberger

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