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CDU-Fraktion ist in zwei Lager gespalten

Streit im Bezirksrat CDU-Fraktion ist in zwei Lager gespalten

Im Bezirksrat Südstadt-Bult gibt es Streit unter der Mitgliedern der CDU-Fraktion. Diese ist seit Beginn der Wahlperiode vor einem Jahr in zwei Lager gespalten. Das Zerwürfnis verhindert die effektive Zusammenarbeit im Bezirksrat.

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Schon kurz nach der Wahl 2016 zerstritt sich die CDU-Fraktion im Bezirksrat. 

Quelle: Symbolbild

Südstadt/Bult. Ein Jahr nach Beginn der neuen Wahlperiode liegt die CDU-Fraktion im Bezirksrat Südstadt-Bult weiterhin im Streit. Die Fraktion ist in zwei Lager gespalten, die sich offenbar gegenseitig nicht mehr viel zu sagen haben: Auf der einen Seite Fraktionschef Jan Alex Alexander Scholz, der nicht gewählte Landtagskandidat Jesse Jeng und Politikprofi Dieter Küßner. Auf der anderen Seite stehen Ute Krüger-Pöppelwiehe und Fabian Niculescu.

Der Zerwürfnis zeigte sich bei der jüngsten Neuwahl zum Fraktionsvorsitz: Krüger-Pöppelwiehe und Niculescu konnten an dem anberaumten Termin nicht an der Fraktionssitzung teilnehmen. Niculescu hatte an dem Tag Geburtstag, die einzige Frau in der Fraktion sagt, sie sei wegen eines anderen Termins verhindert gewesen. „Der Termin wurde einfach ohne Absprache festgelegt“, sagt Krüger-Pöppelwiehe. In der Jahresplanung der CDU-Fraktion sei ein anderer Termin genannt worden. Und auf ihre Bitte an den Fraktionschef, mit den vier anderen Fraktionsmitgliedern einen anderen Termin zu vereinbaren, habe sie noch nicht einmal eine Antwort bekommen, berichtet sie. „Das ist nicht der richtige Umgang“, sagt sie.

"Starke inhaltliche Abweichungen"

Nach Ansicht von Krüger-Pöppelwiehe müsse sich die Zusammenarbeit in der Fraktion verbessern. Teamarbeit sei wichtig, meint sie. „Wenn es keine gute Zusammenarbeit gibt, dann wird die Fraktion nicht erfolgreich sein“, betont sie. Im Übrigen gebe es zwischen den beiden Lagern in der Fraktion „starke inhaltliche Abweichungen“, sagt die CDU-Frau. Zu Details will sie sich allerdings nicht äußern.

Fraktionschef Scholz lehnt eine Stellungnahme zu dem Streit in seiner Fraktion ab. Er werde sich zu fraktionsinternen Vorgängen nicht äußern“, betonte er. Es heißt, dass sich der Fraktionschef große Mühe gebe, alle Mitglieder einzubinden, dass das jedoch nicht funktioniere.

In der CDU-Bezirksratsfraktion hatte es gleich zu Beginn der Wahlperiode gehörig gekracht. Krüger-Pöppelwiehe und Niculescu hatten damals an der konstituierenden Fraktionssitzung nicht teilgenommen. Niculescu hatte auch damals mitgeteilt, er habe Geburtstag, und Krüger-Pöppelwiehe hatte angegeben, sie sei wegen eines anderen Termins verhindert gewesen. Damals wurde Scholz erstmals zum Fraktionschef gewählt. Wie es hieß, hatten Scholz, Jeng und Küßner den anderen beiden Fraktionsmitgliedern übel genommen, dass sie sich am gemeinsamen Kommunalwahlkampf der Südstadt-Bult-CDU nicht beteiligt und nur für sich selbst geworben hätten.

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  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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