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Neueröffnung im Ex-Pindopp 
verzögert sich

Café Extrablatt zieht ein Neueröffnung im Ex-Pindopp 
verzögert sich

Aus der Südstädter Kultkneipe Pindopp soll das Café Extrablatt werden – doch das wird noch etwas länger dauern. Weil die Stadt mit einer Baugenehmigung auf sich warten lässt, kann Betreiber Umut Kus seine neue Gastronomie am Altenbekener Damm nicht wie geplant im März eröffnen.

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Seit Ende des Jahres wird das ehemalige Pindopp in der Südstadt kern saniert und umgebaut. Bald soll dort ein Extrablatt eröffnen.

Quelle: Michael Thomas/Archiv

Hannover. „Wir können zurzeit nur Arbeiten wie Strom- und Wasserinstallationen ausführen, für die keine gesonderte Genehmigung nötig ist“, sagt der Geschäftsmann. D as pavillonartige Gebäude steht zwar nicht unter Denkmalschutz, aber es unterliegt einer sogenannten Erhaltungssatzung, und dies zieht offenbar die behördlichen Prozesse in die Länge.

Kus will das nicht kritisieren. „Keiner legt mir Steine in den Weg“, versichert er. Aber er verschweigt auch nicht, dass er so schnell wie möglich weitermachen möchte mit den Arbeiten. „Die Umsätze lassen jetzt ja auch länger auf sich warten.“ Sobald die Baugenehmigung vorliegt, brauche er noch acht bis zehn Wochen, bis das neue Café eröffnet werden kann, schätzt Kus – das wäre dann frühestens Ende April.

Die ehemalige Kultkneipe Pindopp am Altenbekener Damm in der Südstadt wird entkernt und umgebaut. Bald soll dort das Café Extrablatt Einzug halten. 

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Der ehemalige Speiseraum des Pindopp ist inzwischen komplett entkernt, geplant ist später ein barrierefreies Restaurant ohne Stufen. Kus leitet auch die Extrablatt-Filialen an der Grupenstraße und am Georgsplatz.     

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  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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