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Grundschule Tiefenriede bleibt fünfzügig

Südstadt Grundschule Tiefenriede bleibt fünfzügig

Die Grundschule Tiefenriede in der Südstadt gehört auch nach der Änderung der Schulbezirke zu den am stärksten nachgefragten Standorten im Stadtgebiet. Das hat die erste Auswertung der Schulanmeldungen für die Kinder ergeben, die im Sommer 2017 in die erste Klasse kommen.

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Grundschule Tiefenriede in der Südstadt.

Quelle: Kutter (Archiv)

Hannover. Nach Angaben der Stadt wird die Grundschule Tiefenriede danach fünf erste Klassen haben. Eigentlich soll eine Grundschule nur vierzügig sein, diese Zahl darf aber übergangsweise überschritten werden. Eltern aus Waldheim und Waldhausen hatten sich massiv dagegen gewehrt, dass sie ihre Kinder nun an der Heinrich-Wilhelm-Olbers-Grundschule in Döhren anmelden sollten. Der Kompromissbeschluss des Schulausschusses sieht vor, dass es den Familien aus den beiden Stadtteilen in den nächsten drei Jahren freisteht, ob sie sich für die Grundschule Tiefenriede entscheiden oder ihr Kind nach Döhren schicken. Wie viele von der Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, wertet die Stadt gerade aus.

Die Grundschule Kestnerstraße wird im nächsten Schuljahr vermutlich drei erste Klassen haben, genauso wie die Johanna-Friesen-Schule in der List, während die Comeniusschule vierzügig ist. An der Grundschule Am Welfenplatz gibt es vermutlich zwei erste Klassen. Verschiebungen zwischen der Anmeldung und dem tatsächlichen Eintritt seien immer möglich, hieß es. Viele Eltern legten zudem Wert auf eine Ganztagsschule. Wer das will, ist nicht an die Schulgrenzen gebunden, sondern kann sich eine Ganztagsschule nach Wahl aussuchen, wenn er denn dort einen Platz bekommt.

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Südstadt in Zahlen
  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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