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Henriettenstiftung feiert Richtfest

Südstadt Henriettenstiftung feiert Richtfest

Für 24 Millionen Euro errichten die Diakonischen Dienst, die ab dem 1. Januar Diakovere heißen, einen Erweiterungsbau für das Krankenhaus Henriettenstiftung an der Marienstraße. Vor Kurzem wurde Richfest für das Gebäude gefeiert.

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Richtfest für den Erweiterungsbau: Sven Plachetka (von links), Thomas Hermann, Michaela Michalowitz, Bernd Weber und Mathias Winkelhake.

Quelle: Insa Cathérine Hagemann

Südstadt. Thomas Hermann strahlt. Der Bürgermeister steht beim Richtfest des Erweiterungsbaus für das Krankenhaus Henriettenstiftung am Mikrofon und bedankt sich in seiner kurzen Rede beim Bauherrn, den Diakonischen Diensten, (Diakovere). „Dieser Neubau ist nicht nur ein Meilenstein für das Henriettenstift“, befindet der SPD-Politiker. Das neue Gebäude habe darüber hinaus auch eine enorme Bedeutung für den Stadtteil. „Deshalb sage ich ein herzliches Dankeschön im Namen aller 40 000 Südstädter“, betont Hermann.

Wie berichtet, haben die Diakonischen Dienste vor Kurzem das Richtfest für ihren Erweiterungsbau im Innenhof der Henriettenstiftung an der Marienstraße gefeiert. In dem vierstöckigen Gebäude, das 24 Millionen Euro kostet, werden Betten für 106 Patienten bereitstehen. Hinzu kommen die zentrale Sterilisation, die auch für die anderen beiden Diakovere-Krankenhäuser Annastift und Friederikenstift zuständig sein wird. Zudem gehören zu dem Neubau sechs Operations- säle sowie Ärztezimmer. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2017 geplant.

Hermann lobte beim Richtfest den Erweiterungsbau auch deshalb, weil es „in diesem Gebäudekomplex nicht viele Entwicklungsmöglichkeiten“ gibt. Zudem musste viel mit dem Denkmalschutz abgesprochen werden. So wird der Neubau - ebenso wie der Altbau - mit gelben Klinkern verkleidet. Man könne jetzt schon sehen, dass „hier etwas Gutes am Entstehen ist“, meinte der Bürgermeister.

Diakovere-Geschäftsführer Mathias Winkelhake bezeichnete beim Richtfest den Neubau „als Meilenstein“ für Diakovere. „Es wird ein zeitgemäßes und komfortables Gebäude, dadurch steigt die Versorgungsqualität“, betonte er. Winkelhake kündigte weitere Arbeiten beim Krankenhaus Henriettenstiftung an: „Nach der Fertigstellung des Baus werden Stationen, die noch nicht saniert sind, umgebaut.“ In seiner Rede hob er Pflegedirektorin Susann Börner hervor. Sie habe in den vergangenen Monaten „hervorragende Koordinierungsarbeit“ geleistet.

Zur anschließenden Feier mit Erbsensuppe, Mettbrötchen und Bier im Tiefparterre des Neubaus hatte sich Südstädter Prominenz versammelt. Neben Bürgermeister Hermann waren Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne (SPD) sowie dessen Stellvertreter Ekkehard Meese (Bündnis 90/Die Grünen) gekommen. Mit dabei waren zudem Ratsmitglied und Grünen-Bezirksratschef Oliver Kluck sowie Frank Straßburger (SPD), Mitglied der Regionsversammlung. Auch die CDU war vertreten: Dieter Küßner, der im Rat und im Bezirksrat sitzt, feierte mit.

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  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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