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Keine neuen Flüchtlingsunterkünfte für die Südstadt

Bezirksrat Südstadt/Bult Keine neuen Flüchtlingsunterkünfte für die Südstadt

Die Verwaltung sieht im Stadtbezirk Südstadt-Bult derzeit kein Potenzial für die Einrichtung weiterer Flüchtlingsunterkünfte. Das geht aus einer Antwort des Rathauses auf eine Anfrage von AfD-Vertreter Sören Hauptstein hervor. Diesem war die ungleiche Verteilung der Flüchtlinge in den einzelnen Stadtbezirken aufgefallen.

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Auf der Bult leben Flüchtlinge – etwa aus Mazedonien – in einer Unterkunft.

Quelle: dpa

Hannover. AfD-Vertreter Sören Hauptstein schrieb in einer Anfrage, dass von den derzeit rund 9500 in Hannover lebenden Flüchtlingen etwa 4000 in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind. Während im Stadtbezirk Ahlem-Badenstedt-Davenstedt bei geringerer Einwohnerzahl rund 420 Flüchtlinge untergebracht seien, existierten im Stadtbezirk Südstadt-Bult lediglich drei Unterkünfte mit einer Gesamtkapazität von 186 Plätzen.

Die SPD-Fraktion reagierte auf die AfD-Anfrage erstaunt. „Wir hatten mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass die AfD ihr Herz für Menschen in Notlagen entdeckt“, sagte SPD-Fraktionschef Roland Schmitz-Justen im Anschluss an die Sitzung. Er forderte die AfD auf, sich künftig für Integrationsprojekte einzusetzen.

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Südstadt in Zahlen
  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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