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Künstler aus Rouen bauen Bank für Haus der Jugend

Südstadt Künstler aus Rouen bauen Bank für Haus der Jugend

Im Sommer ein Eis unter der großen Eiche genießen oder im Herbst draußen einen heißen Kaffee trinken – dazu lädt nun eine Bank am Haus der Jugend ein, die vier junge Männer aus dem französischen Rouen dort aufgebaut haben. Anlass für die Aktion war das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Hannover.

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Maël Balche (von links), Virgile Thersiquel (stehend), Niels Revilon und Simon Ugolin freuen sich über die gelungene Zusammenarbeit.

Quelle: Anna Beckmann

Hannover. Die vier sind Künstler und Mitglieder des Festival Lucien, das Kunst- und Kulturveranstaltungen in Rouen organisiert. In Zusammenarbeit mit dem Platzprojekt Hannover, einem vom Bund geförderten Modell- und Forschungsvorhaben zur experimentellen Stadtentwicklung, haben sie an der Bank gearbeitet.„Wir haben den Jungs keine Vorgaben gemacht, wie die Bank aussehen soll“, sagt Heike Woike, die Leiterin des Hauses der Jugend. Und so entstand im Innenhof keine typische Bank, sondern eher ein Puzzle aus sechs einzelnen Holzblöcken, die nach Belieben umgestellt werden können. Das ganze Wochenende haben die Franzosen an dem Projekt gewerkelt. „Das war ganz schön anstrengend“, sagt Simon Ugolin. Am Ende sind auch er und seine Mitstreiter stolz auf das Ergebnis.

Auf dem Gelände des Platzprojektes in Linden-Mitte standen ihnen eine Werkstatt und ein Atelier zur Verfügung. Zudem standen ihnen die Projektmitglieder Robin Höning und Benjamin Grudzinski beim Bau der Bank zur Seite. „Wir haben eine super Zeit zusammen verbracht“, resümieren die beiden.

Am Wochenende wird eine Gruppe um Bürgermeister Stefan Schostok zu den Feiern anlässlich der 50-jährigen Partnerschaft in die nordfranzösische Stadt reisen. Dort wird dann der Place de Hanovre seiner Bestimmung übergeben. Außerdem gestalten die hannoverschen Künstler Mansha Friedrich und Franz Betz mit französischen Jugendlichen Bänke, die auf dem Platz aufgestellt werden sollen. „Die Bänke sind ein tolles Symbol der Städtepartnerschaft“, sagt Woike. Auch sie reist mit Jugendlichen aus dem Haus der Jugend nach Rouen.

Von Anna Beckmann

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Südstadt in Zahlen
  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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