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Kunstzentrum Eisfabrik feiert Sommerfest

Südstadt Kunstzentrum Eisfabrik feiert Sommerfest

Fotografie, bildende Kunst, Theater und Tanz, dazu Musik - mit solch einer Bandbreite wie die Eisfabrik können nur wenige vergleichbare Einrichtungen aufwarten. Jetzt feierte das Kunst- und Kulturzentrum in der Seilerstraße sein jährliches Sommerfest und präsentierte den Besuchern dabei eine bunte Programmpalette.

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XXL-Seifenblasen: Im Hof sorgen Clowns und ein Bobbycar-Parcours für Unterhaltung.

Quelle: Marius Klingemann

Hannover. „Das Sommerfest ist ein Abbild unserer vielfältigen Arbeit hier vor Ort“, sagte Peter Piontek, der die Eisfabrik gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang leitet. Tatsächlich wurde auf dem gut besuchten Areal des ehemaligen Südstädter Klareiswerkes einiges geboten: Neben zahlreichen jungen Musikacts wie der E-Harfen-Spielerin Leél gab es verschiedenste, teilweise auch internationale kulinarische Angebote und vieles für die jungen Gäste, etwa einen Bobbycar-Parcours oder riesige Seifenblasen vom Clown.

Kulturdezernent Harald Härke (SPD), der das Sommerfest eröffnete, lobte sowohl die „Vielfalt und Buntheit“ als auch die hohe Qualität der in der Eisfabrik geleisteten Arbeit. Rund 2000 Besucher, so die Angaben der Veranstalter, verschafften sich hiervon bei zumindest bis zum Abend freundlichem Wetter einen Eindruck - „deutlich mehr als in den vergangen Jahren“, so Peter Piontek.

Werbung für die eigene Sache

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich neben den kleineren Ateliers die vom Fotografen Jo Röttger unter dem Titel „Quer zum Strom“ präsentierten Natur- und Landschaftsaufnahmen. Die „Ungeklärten Fälle“ von Künstlerin Cornelia Konrads zeigten Ambivalentes und Unwägbares am Wegesrand.

Viele Gäste ließen sich von Thilo Nass mit seiner über 100 Jahre alten Großbildkamera im historischen Format ablichten oder schauten in der Zentralhalle dem Nachwuchsduo Theater Fantazje zu, das Ausschnitte aus „L(i)eben“, einem stumm getanzten Beziehungsdrama, vorführte. Sämtliche Künstler traten unentgeltlich auf, machten dabei aber natürlich gerne Werbung für ihre Sache.

Von Marius Klingemann

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  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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