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Südstadt Kunstzentrum Eisfabrik feiert Sommerfest
Hannover Aus den Stadtteilen Südstadt Kunstzentrum Eisfabrik feiert Sommerfest
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02:15 24.09.2017
XXL-Seifenblasen: Im Hof sorgen Clowns und ein Bobbycar-Parcours für Unterhaltung. Quelle: Marius Klingemann
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Hannover

„Das Sommerfest ist ein Abbild unserer vielfältigen Arbeit hier vor Ort“, sagte Peter Piontek, der die Eisfabrik gemeinsam mit seinem Bruder Wolfgang leitet. Tatsächlich wurde auf dem gut besuchten Areal des ehemaligen Südstädter Klareiswerkes einiges geboten: Neben zahlreichen jungen Musikacts wie der E-Harfen-Spielerin Leél gab es verschiedenste, teilweise auch internationale kulinarische Angebote und vieles für die jungen Gäste, etwa einen Bobbycar-Parcours oder riesige Seifenblasen vom Clown.

Kulturdezernent Harald Härke (SPD), der das Sommerfest eröffnete, lobte sowohl die „Vielfalt und Buntheit“ als auch die hohe Qualität der in der Eisfabrik geleisteten Arbeit. Rund 2000 Besucher, so die Angaben der Veranstalter, verschafften sich hiervon bei zumindest bis zum Abend freundlichem Wetter einen Eindruck - „deutlich mehr als in den vergangen Jahren“, so Peter Piontek.

Werbung für die eigene Sache

Besonderer Beliebtheit erfreuten sich neben den kleineren Ateliers die vom Fotografen Jo Röttger unter dem Titel „Quer zum Strom“ präsentierten Natur- und Landschaftsaufnahmen. Die „Ungeklärten Fälle“ von Künstlerin Cornelia Konrads zeigten Ambivalentes und Unwägbares am Wegesrand.

Viele Gäste ließen sich von Thilo Nass mit seiner über 100 Jahre alten Großbildkamera im historischen Format ablichten oder schauten in der Zentralhalle dem Nachwuchsduo Theater Fantazje zu, das Ausschnitte aus „L(i)eben“, einem stumm getanzten Beziehungsdrama, vorführte. Sämtliche Künstler traten unentgeltlich auf, machten dabei aber natürlich gerne Werbung für ihre Sache.

Von Marius Klingemann

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