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Licht auf Wertstoffhof ist Anliegern zu hell

An der Tiestestraße Licht auf Wertstoffhof ist Anliegern zu hell

Anwohner am umgestalteten Wertstoffhof des Abfallwirtschaftsbetriebs Aha an der Tiestestraße sind irritiert über die Beleuchtungsanlage. Mit der Umgestaltung des vor wenigen Wochen wieder in Betrieb gegangenen Geländes hat der Abfallwirtschaftsbetrieb dort zwölf Lichtmasten installiert.

Tiestestraße, Hannover 52.363487 9.761163
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Ist optimiert worden: Die Beleuchtung auf dem Wertstoffhof an der Tiestestraße.

Quelle: Irving Villegas

Hannover. Eine Anwohnerin beschreibt die Helligkeit als so hoch, als wolle Hannover 96 dort ein Flutlichttraining absolvieren. Auch in Anbetracht von Arbeitsschutzbestimmungen bleibe die Verhältnismäßigkeit der Leuchtdichte ein Rätsel für die Bürger. Energieverschwendung sowie die Lichtbelastung für Mensch und Tier spielten offenbar für den Abfallwirtschaftsbetrieb keine Rolle, meint die Anwohnerin.

Aha habe die Beleuchtungsanlage überprüfen lassen, um eine mögliche Belästigung der Anwohner auszuschließen, sagt Unternehmenssprecherin Helene Herich. Tatsächlich hatte es Mitte September einen technischen Defekt gegeben, durch den die Beleuchtungsanlage die ganze Nacht über gebrannt hatte. Dafür habe Aha die Anwohner bereits um Entschuldigung gebeten, sagt Herich. Inzwischen seien „Einstellungsarbeiten an der Beleuchtung vorgenommen worden, um die Lichtanlage im Sinne der Anwohner zu optimieren“, betont die Sprecherin.

Beleuchtung wurde geprüft

Die Beleuchtungsstärke sei nach den sogenannten Technischen Regeln für Arbeitsstätten ausgelegt und rechnerisch überprüft worden, erläutert Herich. Die Beleuchtungsstärke in den Randbereichen des Wertstoffhofs sei deutlich niedriger als im Zentrum des Platzes. In den Randbereichen hätten die Techniker eine Lichtstärke von maximal 50 Lux gemessen, im Zentrum liege der Wert bei etwa 100 Lux. Nach Angaben von ­Herich wurde an der Fassade des gegenüberliegenden Hauses in zwei Metern Höhe bei eingeschalteten Leuchten ein Wert von drei Lux gemessen, nach dem Ausschalten der Leuchten von rund 1,5 Lux.

Herich berichtet, dass sich die Beleuchtungsanlage innerhalb der Öffnungszeiten sowie eine Stunde vor der Öffnung und bis zu eine Stunde nach der Schließung des Wertstoffhofes mit einem Dämmerungsschalter automatisch ein- und ausschaltet. Zu den anderen Zeiten ist die Beleuchtung aus.

Ausnahmen gebe es nur dann, wenn außerhalb der Öffnungszeiten einer der Container gewechselt werde. Dann könne der Fahrer das Licht mit einem Schalter einschalten - nach rund zwölf Minuten soll es dann wieder automatisch ausgehen.

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  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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