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Südstadt Montessori-Schule eröffnet Mensa und Lernräume
Hannover Aus den Stadtteilen Südstadt Montessori-Schule eröffnet Mensa und Lernräume
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13:57 08.12.2016
Von Saskia Döhner
Freundliche Fassade: Das Bildungshaus in der Südstadt wirkt einladend. Quelle: Behrens
Hannover

Man muss sich noch einmal vergegenwärtigen, wie alles angefangen hatte, um die Dimension der aktuellen Neuerungen zu ermessen: Was einst als Elterninitiative mit zwölf Kita-Kindern am Lüneburger Damm begann, ist nun ein altersübergreifendes Haus der Bildung mit Krippe, Kita und Schule mit Oberstufe geworden.

Seit diesem Sommer gibt es im Montessori-Haus nunmehr 455 Kinder, 75 Mitarbeiter und auch eine elfte Klasse. 2019 soll der erste Jahrgang hier Abitur machen. Rund 4,8 Millionen Euro sind zuletzt in den Umbau der alten Grundschule Bonner Straße geflossen, viel haben die Eltern der Montessori-Schule am Anfang in Eigenarbeit geleistet. Vater Axel Oertel erinnerte bei der Feier zur Eröffnung der neuen Bereiche etwa an vergangene sechswöchige Renovierungsaktionen in den Sommerferien. Zum Bildungshaus gehören nun Krippe, Kindergarten und eine Schule von Klasse eins bis elf.

Wir sind hier eine große Familie“, sagt Schulleiter Wim Ruijsendaal. Lehrer und Schüler duzen sich untereinander. Wichtig ist in der pädagogischen Einrichtung das selbstständige Lernen. Kinder werden nicht als kleine Erwachsene angesehen, lautet ein Grundsatzkonzept. Das pädagogische Motto ist: „Hilf mir, es selbst zu tun.“

Bürgermeister Thomas Hermann sagte bei der Eröffnungsfeier für den Neubau, die Südstadt sei der Stadtteil mit dem größten Schulangebot, eine Montessori-Schule habe damals, in den Anfangsjahren, noch gefehlt. Er habe von der Nachbarschule noch nicht so richtig viel mitbekommen, meinte Thomas Seidel-Becker, Direktor der benachbarten Elsa-Brändström-Schule. Daraufhin luden die Elftklässler, die ihn interviewten, Seidel-Becker gleich kurz entschlossen zusammen mit ein paar Gymnasiasten zu einem Besuch bei ihnen ein.

Kaum eine Schule ist beim Spendensammeln so aktiv wie die Ludwig-Windhorst-Schule (LWS). Da ist es kein Wunder, dass die Oberschüler, kurz nachdem sie vom Säureanschlag auf ihre ehemalige Mitschülerin Vanessa Münstermann aus der Zeitung erfahren hatten, einen Wohltätigkeitslauf organisierten.

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