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Neue Ampel in der Südstadt verursacht Staus

Zufahrt zu Fachmarktzentrum Neue Ampel in der Südstadt verursacht Staus

In der Südstadt ist ein neues Fachmarktzentrum entstanden, das etliche Hannoveraner aus dem gesamten Stadtgebiet anlockt – und lange Staus verursacht. Insbesondere am späten Nachmittag und sonnabends müssen Einkaufspendler viel Geduld beweisen.

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An der Kreuzung Jordanstraße/An der Weide ist eine neue Ampelanlage in Betrieb gegangen.

Quelle: Christian Link

Hannover. Die Warteschlangen an der Kreuzung An der Weide/Jordanstraße ziehen sich bis weit in die Jordanstraße hinein. Auch auf der Zubringerstraße zum Einkaufszentrum herrscht zu Stoßzeiten Stillstand. Dabei hat die Stadt erst kürzlich eine neue Ampelanlage an der Kreuzung installiert.

„So kann es nicht weitergehen“, meint FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke, der das Einkaufszentrum regelmäßig aufsucht. Die Ampelschaltung müsse überarbeitet werden. Für Anwohner der Jordanstraße sei die Lärm- und Abgasbelastung unzumutbar. „Ich wundere mich, dass dort noch niemand eine Bürgerinitiative gegründet hat“, sagt Engelke. 400 000 Euro hat sich die Stadt die neue Signalanlage an der Kreuzung kosten lassen. Eigentlich war ein Kreisel geplant, der die Autofahrer zu den Supermärkten lotsen sollte. Doch der wäre noch teurer gewesen. Jetzt regeln fast 40 Lichtsignale den Verkehr.

Die CDU im Bezirksrat Südstadt-Bult empfiehlt den Besuchern des Einkaufszentrums, andere Wege zu nehmen. „Die Verkehrsplaner haben bei der Ampelschaltung schon alles durchgerechnet“, sagt CDU-Ratsherr Dieter Küßner. Viel Spielraum gebe es nicht. Deutlich bequemer sei es, das Einkaufszentrum von Norden über den Bischofsholer Damm und die Anna-Zammert-Straße anzufahren.

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Südstadt in Zahlen
  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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