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Oesterley-Wirt "Mickie" gestorben

Michael Schäfer Oesterley-Wirt "Mickie" gestorben

Theatermacher trauern um das Südstädter Original Michael Schäfer. Der Wirt des früheren Wirtshauses Oesterley (heute das Restaurant Beef and Reef) und des „Mickies“ ist am 23. Mai mit 55 Jahren gestorben.

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Michael Schäfer.

Quelle: privat

Hannover. „Er war ein guter Freund und Gönner des Südstädter Komöd’chens sowie des Hannoverschen Show Ensembles, sagt Rolf Ohlendorf, Vorstand der Amateurtheatergruppe. In den Neunzigerjahren bis 2005 hatte „Mickie“ Schäfer in der Oesterleystraße das Wirtshaus Oesterley geführt. Auf seine Initiative wurde der ehemalige Kegel- und Clubraum zur festen Probenstätte des Südstädter Komöd’chens umfunktioniert. Auf Schäfers Anregung entstand auch die Revue-Gruppe Hannoversches Show Ensemble. „Mickie war kulturell sehr interessiert, träumte sogar davon, eines Tages selbst auf der Bühne zu stehen“, heißt es im Nachruf der Theaterfreunde.

Nach der Schließung der Kneipe 2005 übernahm Schäfer die ehemalige Gaststätte Eule in der Seilerstraße. Unter dem selbsterklärenden Namen „Mickies“ führte er die Kneipe einige Jahre, bevor er in das Restaurant Pinkenburg in Groß-Buchholz wechselte.

Von Mario Moers

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Südstadt in Zahlen
  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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