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Südstadt Podiumsdiskussion: Nebenan.de und der Datenschutz
Hannover Aus den Stadtteilen Südstadt Podiumsdiskussion: Nebenan.de und der Datenschutz
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10:00 01.06.2017
Nebenan.de-Gründer Till Behnke mit Moderatorin Valerie Lux. Quelle: Petersen
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Hannover

Der Konflikt mit dem sozialen Netzwerk nebenan.de ist laut Valerie Lux symptomatisch für den wirtschaftlichen Umbruch. Der Wandel zur Digitalisierung des kompletten Alltags habe begonnen – nur logisch, dass er Fragen aufwerfe und vielen Angst mache. „Der Bezirksrat Südstadt-Bult besitzt noch nicht einmal einen Twitter-Account“, so Lux.

Der Einladung zur Podiumsdiskussion folgten Vertreter der CDU, der Grünen und Piraten. „Viel schöner wäre es gewesen, wenn von allen Parteien Vertreter hier wären“, sagt Lux. SPD-Fraktionsvorsitzender Roland Schmitz-Justen und Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne hätten ihre Teilnahme abgesagt. Pollähne, der mehrmals Kontakt zu Lux hatte, sagt aber, er sei nicht eingeladen worden.

Ute Krüger-Poppelwiehe (CDU) ist die Initiatorin der Online-Nachbarschaft Südstadt-Bult. „Ich habe von dem Netzwerk gelesen und dann die Nachbarschaft gegründet“, erklärt sie. Selbst habe sie die Datenschutzrichtlinien nicht gelesen. „Das ist aber ja mein persönliches Risiko, jeder kann sich informieren wenn er das möchte“, sagt sie.

Datenweitergabe wäre illegal

Auf Nebenan.de sei es sehr leicht, sich über den Datenschutz zu informieren, betonte Nebenan.de-Gründer Till Behnke. „Es ist eine Seite und für alle verständlich.“

Dass Nebenan.de irgendwann einmal lokale Werbung schalten will, können viele der Besucher verstehen. „Und natürlich werden wir keine Daten weitergeben. Das wäre illegal“, verspricht Geschäftsführer Behke.

Die Kooperation mit der Stadt sei ein Pilotprojekt. „Wir gucken, ob bestimmte Verwaltungsbereiche auf die Plattform können. Dafür darf sich die Stadt Hannover, deren Internetauftritt etwas unübersichtlich sein mag, ausnahmsweise anmelden.“ Eigentlich seien im Netzwerk nämlich nur Personen mit ihren echten Namen erlaubt.

Am Ende ist sich zumindest CDU-Politikerin Krüger-Poppelwiehe sicher: „Hätten wir diese Erklärungen im Bezirksrat gehabt, hätte man wahrscheinlich anders über das Portal gedacht.“

Von Tomma Petersen

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