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Schüler präsentieren Musical "Lost an Found"

Deutschsprachiges Stück Schüler präsentieren Musical "Lost an Found"

Ein mitreißendes Musical auf hohem Niveau zeigten Schüler der Wilhelm-Raabe-Schule vor über 300 Zuschauern. „Lost and Found“ heißt das 90-minütige deutschsprachige Stück, in dem es um einen schrulligen Archivar im Fundbüro eines Bahnhofs geht.

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Irene Petersen (Leia Göbser, l.) will das Fundbüro erneuern, Archivar Franz Habermann ist dagegen.

Quelle: Steiner

Hannover. Franz Habermann (Jan Jordan) kümmert sich seit 45 Jahren liebevoll um die verloren gegangenen Dinge, die bei ihm abgegeben werden. Täglich staubt er auch die ältesten Fundstücke ab und denkt über ihre Geschichte nach. Mit Hingabe betreut er seine Kunden, einen Schüler, der sein Handy verloren hat, oder einen Zauberer, der auf der Suche nach einem alten braunen Koffer ist.

Eines Tages aber wird ihm von seiner Chefin (Hannah Freynhagen) seine Nachfolgerin Irene Petersen (Leia Göbser) präsentiert, die so gar keine Lust hat, in einem Fundbüro zu verstauben. Alles, was Franz liebt, stößt sie ab, denn sie will Karriere machen und sieht das Fundbüro nur als Übergangsstation. „Hier muss mal ein frischer Wind wehen“, singt sie.

Vorbereitung dauert über ein Jahr

Doch dann begegnet sie auf dem Bahnhof Menschen, die ganz anders leben als sie. Eine junge Frau erzählt ihr vom Freisein, ein Hippie-Mädchen zeigt ihr seinen Talisman, der ihm bei allen wichtigen Entscheidungen hilft - und plötzlich ist Irene von Menschen umringt, die alle einen kleinen Gegenstand bei sich tragen, der sie durchs Leben begleitet. Irene erkennt, dass es die kleinen Dinge sind, die Menschen glücklich machen - und plötzlich versteht sie auch Franz sehr gut.

Über ein Jahr haben über 50 Schüler verschiedener Jahrgänge und Lehrer unter Leitung von Stephanie Stolper und Christian Figur an dem Musical gearbeitet. Die Leistungskurse Kunst kreierten die aufwendigen Bühnenbilder, Skript und Liedtexte stammen von Lehrern. Besonders beeindruckend neben den schauspielerischen und musikalischen Leistungen aller Beteiligten sind die Kompositionen (Daniela Harden, Felix Roscher), die von Orchester, Band und Chor stimmig umgesetzt wurden - das Hauptthema „Lost and Found“ ist ein echter Ohrwurm. Das begeisterte Publikum bedankte sich mit tosendem Applaus und entließ die Darsteller erst nach drei Zugaben von der Bühne.

Von Sonja Steiner

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  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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