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So soll der Verkehr in der Südstadt sicherer werden

Bezirksrat So soll der Verkehr in der Südstadt sicherer werden

Der Bezirksrat Südstadt-Bult bewilligt gleich mehrere Anträge von SPD und Grünen, die die Verkehrssicherheit im Stadtteil verbessern sollen. Im Fokus liegen die Verkehsführung an der Böhmerstraße, dem Strandbad, dem Bismarckbahnhof und der Waldorfschule. Nun ist es an der Stadt, die Anträge zu prüfen.

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Einbahnstraßenschilder reichen nicht auf dem Aspria-Parkplatz, finden SPD und Grüne. Zusätzliche Fahrbahnmarkierungen sollen her.

Quelle: Rüdiger Meise

Hannover. Mit einer ganzen Reihe von Anträgen will der Bezirksrat Südstadt-Bult die Verkehrssicherheit im Stadtbezirk erhöhen. Meist folgte das Gremium einstimmig den Anträgen von SPD und Grünen und verlangt entsprechende Verbesserungen von der Stadt:

  • Böhmerstraße: So fordert der Bezirksrat die Stadt auf, die Fußgängerampel an der Hildesheimer Straße auf Höhe Böhmerstraße/Raimundstraße mit einer Lichtzeichenanlage und farblich markierter Querungsmöglichkeit für Radfahrer zu erweitern. Bisher müssen Radler die Fußgängerampel nutzen und dafür absteigen und ein Stück zu Fuß gehen, woran sich nicht jeder hält.
  • Strandbad: Der Parkplatz vor dem Strandbad ist nur einspurig entgegen dem Uhrzeigersinn befahrbar. Das sei jedoch nicht ausreichend durch Verkehrsschilder oder Markierungen kenntlich gemacht, kritisieren SPD und Grüne in einem Antrag. Autofahrer, die in falscher Richtung einfahren, behindern andere und gefährden Fußgänger. Deshalb sollten Fahrbahnmarkierungen angebracht werden.
  • Bismarckbahnhof: Auf der Mainzer Straße fordert der Bezirksrat an der Verkehrsinsel auf Höhe der Bismarckstraße einen Zebrastreifen. Die Querung vor dem Bismarckbahnhof soll eventuell auch durch eine vorfahrtberechtigte Radfahrerfurt ergänzt werden.
  • Waldorfschule: Vor Schulbeginn sind zahlreiche Fußgänger und Radfahrer auf der Straße An der Engesohde zwischen Alte Döhrener Straße und der Zufahrt zur Waldorfschule am Maschsee unterwegs. Der Bezirksrat schlägt vor, Fahrbahn und Fußweg mit reflektierenden Schwellen abzutrennen, damit Kinder, die zu Fuß unterwegs sind, sich sicherer bewegen können. Die Verwaltung wird aber auch gebeten zu prüfen, ob eine Fahrradstraße eingerichtet werden kann, für die die Anwohner dann eine Ausnahmegenehmigung erhalten würden und sie auch mit Autos befahren dürften. Auch eine Parkzone für Eltern im Bereich der Orli-Wald-Allee gehört zu den Vorschlägen.

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Südstadt in Zahlen
  • Stadtbezirk : Südstadt-Bult, 7. Stadtbezirk in Hannover.
  • Einwohner: im Stadtbezirk ca. 41.575
  • Einwohner je Stadtteil:   Südstadt (38.600) und Bult (2.975)
  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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