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Sportangebot auch morgens und mittags

Südstadt Sportangebot auch morgens und mittags

Der Turn-Klubb Hannover (TKH) hat jetzt das Richtfest für seine neue Halle in der Maschstraße gefeiert. Der Richtkranz war eigens in den Vereinsfarben Rot und Weiß geschmückt. Der Neubau kostet rund 3 Millionen Euro.

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Der Flachbau mit einer Gymnastikhalle im Untergeschoss und einer Fitnesshalle darüber soll im Dezember in Betrieb gehen.

Quelle: Florian Petrow

Südstadt. Polier Sven Schulte lieferte dazu eine Zeremonie ab, die zum Erstaunen der zahlreichen Besucher den direkt Beteiligten auf dem Baugerüst das Trinken einiger Schnäpse abverlangte. Anschließend gab es dann Bier und Bratwurst für alle Gäste des Richtfestes.

Die Halle entsteht derzeit hinter der historischen Turnhalle des TKH auf dem Vereinsgelände in Richtung Staatskanzlei. Der Turn-Klubb ist der zweitgrößte Sportverein Hannovers und wächst ständig. Deshalb reicht der Hallenplatz nicht mehr aus. Der Bau kostet rund 3 Millionen Euro. Einen Teil davon haben Mitglieder über Spenden finanziert.

Das neue Bewegungszentrum richte sich nicht nur an die Bürger der Südstadt, betonte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Olaf Jähner. „Wir werden hier Räume haben für alle, die in der Umgebung arbeiten und sich bewegen wollen“, erläuterte er. Der TKH wolle deshalb ein Angebot auch in den Morgenstunden, für die Mittagspause und in der Zeit nach der Arbeit vorbereiten.

Der Verein lässt auf einer Fläche zur Planckstraße hin ein zweigeschossiges Gebäude bauen, wobei das untere Geschoss fast vollständig unter der Erde verschwinden wird. Dort wird eine Gymnastikhalle eingerichtet. Im oberen Bereich soll das Fitnesscenter des Vereins entstehen. Derzeit sind Experten des Vereins häufiger unterwegs, um für diesen modernen Kraftraum die besten und modernsten Geräte zu bestellen.

Das Gebäude soll im Dezember fertig sein. Die Arbeiten lägen im Zeitplan, betonte Architekt Tomas Förster. In den nächsten Tagen wollen die Handwerker zügig mit dem Innenausbau beginnen, nachdem die Fenster eingesetzt worden sind. Der nächste „große Schritt“ werde dann der Bau der Fassade des neuen Gebäudes sein, Förster rechnet mit deren Fertigstellung für den August. Der Architekt lobte ausdrücklich die Bauarbeiter. Diese hätten sich auch nicht vom wechselhaften Wetter der vergangenen Wochen mit Regen, Schnee und Graupel vom Arbeiten abhalten lassen.

Vereinsvorsitzender Hajo Rosenbrock bedankte sich während des Richtfestes bei den Nachbarn des TKH, die monatelang Krach und Staub ertragen mussten. „Baulärm kann eine Tortur sein“, sagte Rosenbrock. Besonders betroffen seien die Nutzer des Hauses der Jugend, die Wilhelm-Raabe-Schule und die Mitarbeiter des Niedersächsischen Turner-Bundes gewesen, meinte er. „Jetzt ist aber Licht am Ende des Tunnels zu sehen“, betonte Rosenbrock. Der Vereinsvorsitzende hob in seiner Rede außerdem die Hannoversche Volksbank hervor, die den nötigen Kredit für den Bau zur Verfügung gestellt hatte.

Der Neubau entsteht auf der bisherigen Beachvolleyballfläche des Vereins. Damit an der Planckstraße dennoch weiterhin Beachvolleyball gespielt werden kann, hat der TKH eigens einen Platz auf dem benachbartem städtischen Gelände angelegt. Nach Fertigstellung der Halle kann dann wieder auf dem TKH-Gelände Beachvolleyball gespielt werden.

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  • Bevölkerungsdichte : 5.790 Einwohner/km² im Bezirk
  • Postleitzahlen : 30169, 30171, 30173
  • Markantes aus der Geschichte: Große Teile der Südstadt wurden ab Mitte der 1920er Jahre geplant und in den 1930er Jahren fertiggestellt. Solche Großsiedlungen für Familien waren Teil des soziales Wohnungsbaus der Weimarer Republik, der Alternativen zu den schlechten Lebensbedingungen in den Altbauten der Innenstadt schaffen und den Wohnungsmangel lindern sollte. In der Südstadt sind in dieser Zeit viele Straßenzüge mit vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhäusern in Klinkerbauweise entstanden. Städtebaulich herausragend ist darunter das Hochhaus Glückauf am Geibelplatz.
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