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Südstadt St.-Ursula-Schule bekommt eine Kapelle
Hannover Aus den Stadtteilen Südstadt St.-Ursula-Schule bekommt eine Kapelle
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00:15 31.10.2016
Von Saskia Döhner
Die neue Schulkapelle ist von Propst Martin Tenge eingeweiht worden. Quelle: Irving Villegas
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Hannover

„Es ist zwar nur eine kleine Baustelle, aber es ist ein Kleinod geworden“, sagte Propst Martin Tenge. „Der Glaube braucht Räume, um sich entfalten zu können. Und das hier ist ein besonderer: Man hört noch ein bisschen die Geräusche der Schule, aber man ist gleichzeitig ganz nah am Himmel.“

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Für Schüler und Lehrer soll die neue Schulkapelle ein Raum der Ruhe sein, in den sie sich zurückziehen können.

Die Kapelle soll für Andachten, Meditationen und andere spirituelle Angebote von Klassen genutzt werden. Sie wurde nach Plänen von Schülern umgestaltet - für rund 90 000 Euro. Von den Kosten trägt das Bistum Hildesheim zwei Drittel, der Rest kam von privaten Spendern und Förderkreisen der Schule. Schulleiter Norbert Junker sieht in der Kapelle die lange Schultradition weiterleben, die schon 1851 mit der Gründung der Schule durch den Ursulinenorden an der St.-Clemens-Kirche begann: „Die Schule ist als kirchlicher Ort Zukunftssicherung des kirchlichen Lebens.“

Kinder feiern Kapelle mit Schulfest

Ein unscheinbares Kreuz gehört zu den wichtigsten Dingen in dem hellen Raum, ein leicht verbogenes Metallkreuz. Es war aus den Trümmern der im Zweiten Weltkrieg zerbombten Schule gerettet worden. In der Kapelle steht weiterhin eine Ikone, die die Ursulinen der Schule geschenkt hatten, als sie die Trägerschaft 1996 an das Bistum abgaben. Ein Relief, das Jesus als Zwölfjährigen beim Vorlesen aus der Thora zeigt, symbolisiere, dass auch Erwachsene von Kindern etwas lernen könnten, sagt Dagmar Zimmermann, die am Gymnasium für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die Kinder feierten die neue Kapelle mit frischen Waffeln, Bobbycar-Rennen und anderen sportlichen Wettkämpfen. Und dann gab es auch noch eine ganz weltliche Auszeichnung. Die St.-Ursula-Schule gehört jetzt auch zum „Roberta- Netzwerk“, das den Umgang von Schülern mit Mini-Robotern fördert. So sollen Kinder für Technik begeistert werden. Die Schüler der neuen Roboter-Arbeitsgemeinschaft programmieren und steuern die Roboter selbst. Das „Roberta-Netzwerk“ wird unterstützt von der Region Hannover, der Industrie- und Handelskammer Hannover und der Stiftung Niedersachsenmetall.

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